Am 21. November 2025 fand auf der Technischen Universität Graz der bereits 12. Fusionstag statt. Der Fusionstag wird jährlich von der österreichischen Fusion Research Unit organisiert. Ziel dieser Veranstaltung, die für viele Wissenschaftler:innen des österreichischen Fusionsforschungsprogramms ein Pflichttermin ist, sind in erster Linie der Austausch und die Vernetzung untereinander.
Dieses Jahr kamen 42 Teilnehmer:innen aus ganz Österreich, um am Fusionstag teilzunehmen, ihre neuesten Ergebnisse zu präsentieren und mit ihren Kolleg:innen zu diskutieren.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Professor Friedrich Aumayr, Direktor der österreichischen Fusion Research Unit. Er hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen.
Neben mehreren 20-minütigen Vorträgen von Student:innen sowie Projektgruppenleiter:innen, die darin aktuelle Forschungsresultate ihrer Arbeitsgruppen präsentieren, gibt es jedes Jahr auch einen längeren Vortrag eines eingeladenen Gastes. Besonders erfreulich war, dass dieses Jahr Gianfranco Federici, seit Anfang 2025 EUROfusion-Programme Manager, der Einladung gefolgt ist. Der Vortrag zum Thema „Towards a credible and attractive plan to deliver fusion (not just a promise)” stieß bei allen Teilnehmenden auf großes Interesse.
Neu war bei dem diesjährigen Fusionstag auch ein Themenblock, in dem Beiträge von neuen bzw. potentiell neuen Mitgliedern des österreichischen Fusionsforschungsprogrammes vorgestellt wurden. Dies war eine gute Möglichkeit um deren Arbeit näher kennenzulernen.
Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung mit reichhaltigem fachlichen Input.
Das österreichische Fusionsforschungsprogramm umfasst zurzeit 11 Forschungsgruppen aus Wien, Graz, Salzburg, Leoben und Innsbruck. Es ist Teil von EUROfusion, dem europäischen Konsortium für die Entwicklung der Fusionsenergie.

