ITER

Ein internationales Projekt

Die weltweit größte Fusionsanlage ITER wird derzeit im südfranzösischen Saint-Paul-lez-Durance errichtet. Ihr Ziel ist es, die wissenschaftliche und technologische Realisierbarkeit von Energiegewinnung aus Kernfusion zu demonstrieren. Nach seiner Fertigstellung werden Wissenschaftler das Verhalten des Plasmas unter ähnlichen Bedingungen untersuchen, die in einem zukünftigen Fusionskraftwerk zu erwarten sind. ITER wird als erste Kernfusionsanlage einen Überschuss an Energie erzeugen. Weiters wird ITER die für den Bau eines Kraftwerkprototyps („DEMO“) benötigten Testergebnisse für Schlüsseltechnologien wie z.B. Plasmaheizung, Diagnostik und Robotik liefern.

Das Hochtechnologieprojekt ITER wird in bisher einmaliger weltweiter Kooperation errichtet. Die Europäische Union trägt ungefähr die Hälfte der Kosten, der Rest wird von den sechs Partnern China, Indien, Japan, Republik Korea, Russische Föderation und USA aufgebracht. Der ITER Bau wird von der ITER Organisation und den Domestic Agencies der ITER Partner koordiniert. Die europäische Domestic Agency ist Fusion for Energy (F4E) mit Sitz in Barcelona (Spanien).

Ihr Besuch bei ITER

Auf der Website finden Sie außerdem Informationen zu den Besuchsmöglichkeiten: Zweimal jährlich öffnet ITER seine Tore für Einzelpersonen, Gruppen sowie Schulen und Universitäten. Bitte beachten Sie die auf der Website angegebenen Anmeldefristen.

Ihr virtueller Besuch bei ITER

Die ITER-Website bietet eine virtuelle 3D-Tour Ihres Geländes, in der die einzelnen Gebäude benannt und erklärt werden. Des Weiteren gibt es verschiedene 3D-Touren zum Baufortschritt, mit denen sich die Entwicklungen von 2016 bis heute beobachten lässt.

Weitere Informationen

Auf der ITER-Website finden Sie auch verschiedene, spannende Videos zu dem Projekt.

Das "Publication Centre" der ITER-Website stellt außerdem zahlreiche Materialien wie Broschüren, Comics, Magazine und Poster zum Download zur Verfügung. 

Hier sehen Sie das neueste Poster mit einer Darstellung des Tokamak.