
Gegliedert in drei große Blöcke – Hof, außenpolitisches Handeln, innenpolitisches Handeln – wird der Person Maximilians I. in der Brückenzeit ± 1500 gedacht. Eine multiperspektivische interdisziplinäre Zusammenschau der strukturellen, räumlichen, ideologischen, diskursiven und sozioökonomischen Dimensionen seiner Herrschaftsauffassung und Politik, seines Hofes und personellen Umfelds sowie seiner medialer Selbstinszenierung samt ihren Aus- und Wechselwirkungen auf den und mit dem Aufstieg neuer gebildeter, künstlerischer und finanzstarker Eliten, ergibt ein differenziertes Gesamtbild einer dynamischen, durch Individualisierung, humanistische Wissenschaft, Erfindungen und Entdeckungen sowie Innovationen in Verwaltung, Justiz-, Finanz-, Kriegs-, Zeug und Turnierwesen angetrieben gegen Tradition und Beharrung nach neuen, offeneren und ihr adäquateren Formen sowie Ausdrucksmitteln suchenden Welt zu gelangen, „die täglich geschickter wird“ (Maximilian I.) und im Reich und in den österreichischen Ländern um die Form der neue Staatlichkeit zu ringen begann sowie in Europa um die Neuaustarierung der dynastischen Ansehens-Hierarchien.
Informationen
Programm
Veranstalter:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung,
Abt. Editionsunternehmen & Quellenforschung – MIR
Universität Innsbruck, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Musealverein Wels – Stadtmuseen Wels
Universität Wien, Institut für Österreichische Geschichtsforschung
Organisation:
Innsbruck:
Julia Hörmann-Thurn und Taxis
Heinz Noflatscher
Wels:
Walter Aspernig
Wien:
Manfred Hollegger
Christian Lackner
Andreas Zajic
Kontakt:
Innsbruck:
markus.debertol(at)uibk.ac.at
Wien:
markus.gneiss(at)oeaw.ac.at
stefanie.gruber(at)univie.ac.at

