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Großer Andrang bei der Eröffnung des Kepler Salons 2010

Im Rahmen der Veranstaltungen in Linz zur Kulturhauptstadt 2009, wurde vergangenes Jahr der Kepler Salon ins Leben gerufen, eine sehr erfolgreiche Vortragsreihe im Keplerhaus. Wegen des großen Erfolgs wird diese Einrichtung heuer weitergeführt. Robert Schöfbeck vom Institut für Hochenergiephysik hat bei der Eröffnung über die Zusammenhänge der Suche nach dunkler Materie im Kosmos und bei Teilchenbeschleunigern gesprochen.

03.03.2010

Johannes Kepler hat mit seinen drei Gesetzen die Bewegung der Planeten im Sonnensystem beschrieben, doch es blieb Isaac Newton vorbehalten, die erste grosse Vereinheitlichung in der Geschichte der Physik zu vollbringen.

Wir wissen zwar heute sehr viel mehr über die uns umgebende Natur, trotzdem befinden wir uns in vergleichbarer Lage: die meisten Beobachtungen passen in unser Weltbild, doch einige finden darin keinen Platz und deuten auf Unstimmigkeiten in unserer Naturbeschreibung die auf baldige wissenschaftliche Revolutionen hoffen lassen.

Indem wir die wichtigsten offenen Fragen der heutigen Teilchenphysik und ihre Verbindung zur Kosmologie untersuchen, kann man verstehen was die Frage nach der geheimnisvollen dunklen Materie für die Physiker am LHC, dem grossen Teilchenbeschleuniger in Genf, bedeuten und warum wir auf einen weiteren Schritt zur Vereinheitlichung unserer Naturbeschreibung hoffen dürfen.