Johannes Kepler hat mit seinen drei Gesetzen die Bewegung der Planeten im Sonnensystem beschrieben, doch es blieb Isaac Newton vorbehalten, die erste grosse Vereinheitlichung in der Geschichte der Physik zu vollbringen.
Wir wissen zwar heute sehr viel mehr über die uns umgebende Natur, trotzdem befinden wir uns in vergleichbarer Lage: die meisten Beobachtungen passen in unser Weltbild, doch einige finden darin keinen Platz und deuten auf Unstimmigkeiten in unserer Naturbeschreibung die auf baldige wissenschaftliche Revolutionen hoffen lassen.
Indem wir die wichtigsten offenen Fragen der heutigen Teilchenphysik und ihre Verbindung zur Kosmologie untersuchen, kann man verstehen was die Frage nach der geheimnisvollen dunklen Materie für die Physiker am LHC, dem grossen Teilchenbeschleuniger in Genf, bedeuten und warum wir auf einen weiteren Schritt zur Vereinheitlichung unserer Naturbeschreibung hoffen dürfen.
