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Short-Term Statistical Learning Mitigates the Ill-Posed Problem of Sound Localization

In einer neu veröffentlichten Studie in Trends in Hearing untersuchen die ISF-Wissenschaftler Robert Baumgartner und Piotr Majdak gemeinsam mit Roberto Barumerli und Bram Brands, wie kurzfristiges statistisches Lernen dazu beiträgt, Schallquellen genauer zu lokalisieren.

10.07.2026
Two male scientists preparing for a listening study in the Loudspeaker Array Studio at the Acoustics Research Institute.
© ISF/Sima Prodinger

Die Ohrmuschel verändert die Zusammensetzung der Frequenzen eines Geräuschs auf subtile Weise – je nachdem, aus welcher Richtung es kommt, etwa von vorne, von hinten, von oben oder von unten. Zugleich hat aber auch jede Schallquelle ihr eigenes Frequenzmuster, das diese Richtungshinweise überlagern kann. Wir konnten zeigen, dass das Gehirn von Hörer:innen innerhalb weniger Minuten automatisch das typische Frequenzmuster eines Geräuschs lernt und dieses Wissen nutzt, um die Schallquelle genauer zu lokalisieren. Dadurch werden grobe Fehler, etwa die Verwechslung von Geräuschen vor und hinter der hörenden Person, reduziert. Die Ergebnisse zeigen somit, dass sich das Hören rasch an jüngste Hörerfahrungen anpasst.

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf Englisch im Journal Trends in Hearing:

TRENDS IN HEARING

Robert Baumgartner

Piotr Majdak