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Neugeborene erkennen Klangmuster im Schlaf

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von ISF-Wissenschaftlerin Petra Kovács untersuchte, ob Neugeborene in einem Gemisch aus Tönen automatisch zusammengehörige Klänge erkennen können – und lieferte erstmals direkte Belege aus dem schlafenden Gehirn.

26.06.2026
© Adobe Stock

Wer als Erwachsener in einer belebten Umgebung ein bestimmtes Gespräch heraushört, leistet etwas Bemerkenswertes. Das Gehirn filtert aus einem Gewirr gleichzeitiger Geräusche jene Klänge heraus, die „zusammengehören“ und trennt sie von allem anderen. Doch wann beginnt diese Fähigkeit? Braucht es dafür Erfahrung, Sprache, ja überhaupt Bewusstsein – oder ist sie von Geburt an vorhanden?

Genau das haben Forschende aus Ungarn, Frankreich, Italien und Österreich untersucht. Sie haben getestet, ob Neugeborene – wenige Tage alt, im Tiefschlaf – tonal zusammenhängende Muster aus einem zufälligen Hintergrundgeräusch herausfiltern können. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Frontiers in Human Neuroscience veröffentlicht.

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Petra Kovács

 

Publikation

Polver S., Kovács P., Háden G. P., Sziller I., Winkler I., Tóth B. (2026). Evidence for temporal-coherence-based segregation of complex auditory scenes in the newborn human brain. Frontiers in Human Neuroscience, 20, 1719515.
DOI: 10.3389/fnhum.2026.1719515