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Mäuse mit KI verstehen: Forschende tüfteln an Entschlüsselung von Tiersprachen

Hausmäuse kommunizieren mit Lauten, die für Menschen oft nicht hörbar sind. Die ISF-Forscherin Reyhaneh Abbasi erklärt, warum diese Ultraschallvokalisationen so schwierig zu untersuchen sind – und wie Künstliche Intelligenz (KI) und Signalverarbeitung helfen können, Tierkommunikation besser zu verstehen.

13.07.2026
Eine Maus blickt in die Kamera
© Adobe Stock

Mäuse fiepen nicht nur. Sie kommunizieren in einer komplexen Lautsprache, die für Menschen größtenteils unhörbar bleibt. Viele ihrer Rufe liegen im Ultraschallbereich – etwa bei der Partnersuche oder wenn Muttertiere mit ihren Jungen kommunizieren. Für Forschende sind diese winzigen Signale besonders aufschlussreich: Sie können Hinweise auf die Identität, das Verhalten und die sozialen Interaktionen der Tiere geben.

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Weitere Informationen

Reyhaneh Abbasiforscht am Institut für Schallforschung (ISF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Sie ist Erstautorin der Studie „Bioacoustic processing and analyses of mouse vocalizations: Current methods and future directions“, die in „Behavioural Brain Research“ veröffentlicht wurde. Die Studie gibt einen Überblick über aktuelle Methoden zur Verarbeitung und Analyse von Mäusevokalisationen und zeigt, wie KI-gestützte Verfahren künftig helfen können, Tierkommunikation besser zu verstehen.

Finden Sie die Studie auf Englisch hier