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Gründlich wie ein Lexikon: So verblüffend verwaltet unser Gehirn Sprachen

Deutsch, Englisch, Norwegisch: Sprachen konkurrieren im Gehirn nicht einfach miteinander – sie sind ständig gleichzeitig aktiv. ISF-Forscherin Isabella Fritz erforscht mit Hirnstrommessungen, wie das Gehirn Mehrsprachigkeit verarbeitet und warum uns manche Laute so schwerfallen. Dafür wurde sie mit einem ASTRA-Preis des FWF ausgezeichnet.

14.07.2026
© Adobe Stock

Wer mehrere Sprachen spricht, schaltet die jeweils andere nicht einfach aus. Isabella Fritz will mithilfe von Hirnstrommessungen entschlüsseln, wie mehrsprachige Menschen die richtigen Wörter finden. Für ihre Forschung erhielt sie den diesjährigen FWF-ASTRA-Preis und baut damit ihre eigene Forschungsgruppe am Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) auf. Im Interview spricht sie über das Sprachgehirn, mentale Wörterbücher und darüber, wie Grundlagenforschung den Fremdsprachenunterricht langfristig verbessern könnte.

Lesen Sie das vollständige Interview hier

Auf einen Blick

Isabella Fritz untersucht in ihrem Projekt „Phonologie im bilingualen mentalen Lexikon“, wie Ähnlichkeiten in den Lautsystemen verschiedener Sprachen das Verstehen und Sprechen beeinflussen. Der FWF-ASTRA-Preis unterstützt herausragende Postdocs beim Aufbau eines eigenständigen Forschungsprofils. Für das Projekt wurden 1 Million Euro bewilligt.