The working papers of the ITA
In this series ITA presents its own research results in the form of working papers and publishes contributions of guests of ITA. The articles are refereed internally twice. The responsible editor for ITA is Michael Ornetzeder.
The ITA Manu:scripts are published on EPUB.OEAW and are also available at RePEc.
ISSN (online): 1681-9187
ITA Manu:scripts German
- Wie läßt sich konstruktiv mit verhärteten Wissenskonflikten umgehen? (ITA-manu:script 25-02). / Bogner, Alexander; Kirchner, Agnes; Miko-Schefzig, Katharina et al.
2025. (ITA-manu:script).Die Pandemie hat gezeigt, wie schnell die Wissenschaft zum Gegenstand öffentlicher Konflikte und Attacken werden kann, wenn Expertise zur zentralen politischen Ressource wird. Daraus ergeben sich zwei grundsätzliche Fragen: (1) Warum trägt eine Verwissenschaftlichung von Konflikten nicht zu deren Lösung bei? (2) Und wie lässt sich ein konstruktiver politischer Dialog über wissenschaftsbasierte Themen dennoch stärken? Die erste Frage wird im qualitativen Teil der Studie behandelt: Es wird gezeigt, dass in hochgradig verwissenschaftlichten Krisen alle Konfliktparteien sich auf Expert:innen (oder Pseudoexpert:innen) berufen. Der Konflikt wird selbst zum Mittel, um epistemische Autorität dort, wo eine institutionelle Basis fehlt, situativ zu behaupten. Dies erklärt das Desinteresse der Maßnahmengegner:innen an einer Konfliktlösung.
Im quantitativen Teil der Studie wird die zweite Frage diskutiert: Anhand von Survey-Experimenten wird gezeigt, dass sich das Vertrauen in die Wissenschaft steigert, wenn die politikberatenden Expert:innen nicht von der Regierung, sondern von der Wissenschaft selbst ausgewählt werden. Außerdem spielt der Kommunikationsstil der Expert:innen eine wichtige Rolle: Vertrauen entsteht dort, wo sie nicht als missionsgetriebene Aktivist:innen auftreten, sondern als bescheidene Berater:innen, die der Politik verschiedene, gut begründete Handlungsoptionen eröffnen. Allerdings haben Expert:innen im Fall stark politisierter Themen sowieso einen schweren Stand, wie der Vergleich mit politisch unbelasteten Themen zeigt. - Emergierende Technowissenschaften - Am Beispiel von Systembiologie und Synthetischer Biologie (ITA-manu:script 20-01). / Kastenhofer, Karin.
2020. (ITA-manu:script).Systembiologie und Synthetische Biologie können als Beispiele emergierender Technowissenschaft verstanden werden. Sie sind wesentlich geprägt durch Zukunftsversprechungen und Visionen, eine bestimmte Logik der Namensgebung und -verwendung, bestimmte Formen sozialer Organisation, die Einbettung in ein bestimmtes Förder- und Innovationsregime sowie eine charakteristische Matrix an Handlungsorientierungen in der Forschungspraxis. Diese spezifische Konstitution von Forschung hat ihrerseits Konsequenzen für Wissenschaftsforschung, Wissenschaft und Wissenschaftspolitik.
- Kann es eine digitale Souveränität Österreichs geben? Herausforderungen für den Staat in Zeiten der digitalen Transformation (ITA-manu:script 19-01). / Nentwich, Michael; Jäger, Wilfried; Embacher-Köhle, Gerhard et al.
2019. p. 42 (ITA-manu:script; Vol. 19-01).Bislang wurden Dienste auf Basis moderner Informationstechnologie (IT) innerhalb der Verwaltung, wie Cloudcomputing, Automatisierung und Künstliche Intelligenz, hauptsächlich aus den Blickwinkeln der technischen Machbarkeit, der BenutzerInnenfreundlichkeit und der wirtschaftlichen Effizienz betrachtet. Die Perspektive der staatlichen Souveränität, also der digitale Souveränität, steht noch aus. Dieser Artikel ist ein erster Versuch, die zahlreichen Folgen der IT für unser Verständnis der Rolle des Staates im Allgemeinen, der Plattform-Souveränität und der staatlichen Rolle als Regulator, Dienstleistungsanbieter und Käufer solcher Technologien zu überblicken. Darüber hinaus werden die gesellschaftlichen Folgen und Risiken der digitalen Technologien für politische und administrative Funktionen dargestellt und diskutiert. Die Autoren kommen zum Schluss, dass die Souveränität des Staates im digitalen Zeitalter unter großem Druck steht, sie stellen die entscheidenden Fragen, die in der Folge näher untersucht werden sollten und machen Vorschläge, wie die Gesellschaft mit dieser Herausforderung umgehen könnte.
- Normative Leitbilder in der Technikfolgenabschätzung (ITA-manu:script 18-02). / Moser, Elias.
2018. (ITA-manu:script).In diesem Artikel werden fünf in der Technikfolgenabschätzung zentrale normative Leitideen erläutert und analysiert, nämlich der Begriff des Gemeinwohles, die Konzepte der Nachhaltigkeit und der Sozialverträglichkeit, die Bedeutung von Grundrechten und zuletzt der Ansatz von Responsible Research and Innovation. Dabei werden einige versteckte Wertannahmen, die sich hinter den Konzepten verbergen, aufgedeckt. Ziel ist es aufzuzeigen, worauf normative Schlussfolgerungen über Technikfolgen theoretisch aufbauen. Zuletzt werden die fünf Konzepte miteinander in Beziehung gesetzt. Es wird dargelegt, welche Überschneidungen bestehen und welche Widersprüche zwischen den unterschiedlichen normativen Forderungen entstehen, die aus den jeweiligen Leitbildern folgen.
- Vom Wissen zum Können, vom Lehren zum Forschen? Der Wandel biologischer Wissenschaftskultur am Universitätsstandort Wien (ITA-manu:script 18-01). / Kastenhofer, Karen; Novy, Katharina.
31 p. 2018. (ITA-manu:script).Der vorliegende Bericht widmet sich der Rekonstruktion unterschiedlicher akademischer „Biologien“ am Universitätsstandort Wien: was unter biologischer Forschung und Lehre verstanden wird, wie diese bezeichnet und realisiert werden, mit welchem Selbstverständnis und in welchen sozialen Formationen sie ausgeübt werden, war auch in den letzten Jahrzehnten einem fundamentalen Wandel unterworfen. Auf Grundlage von vier narrativen Interviews mit ProfessorInnen unterschiedlicher Wissenschaftsgenerationen wird die Bandbreite dieses Wandels skizziert und auf synchrone paradigmatische Unterschiede (insbesondere zwischen „organismischer“ und „molekularer“ Biologie) eingegangen. Daran knüpft eine Diskussion der Bedeutung dieses Wandels für die Governance von TechnoWissenschaft im Allgemeinen wie für die Technikfolgenabschätzung im Besonderen an.
- Neuroenhancement – (k)ein Thema? (ITA-manu:script 17-01). / Torgersen, Helge; Aichholzer, Georg (Editor).
2017. (ITA-manu:script).Ist Neuroenhancement, die pharmakologisch oder mit Hilfe von Magnetfeldern oder Schwachstrom bewirkte Steigerung der Hirnleistung, (noch) ein Thema für Technikfolgenabschätzung (TA)? Neuroenhancement galt lange als gesellschaftlich brisante Entwicklung im Dunstkreis der Converging Technologies, befeuert durch transhumanistische Vorstellungen einer kognitiv über sich selbst hinauswachsenden Menschheit. Der Missbrauch existierender Pharmaka und die Verfügbarkeit einschlägiger (ungeprüfter) Geräte schienen Nachfrage und Brisanz zu untermauern. TA-Studien und andere Untersuchungen kamen allerdings zum Ergebnis, dass gängige Verfahren kaum wirksam sind, dass der Neuentwicklung grundsätzliche und institutionelle Hindernisse entgegenstehen und dass kaum medizinischer Bedarf besteht. Dennoch wurden in den letzten Jahren insbesondere individuelle und gesellschaftliche Folgen einer hypothetischen Anwendung bearbeitet, wobei man – Realisierungsprobleme hintanstellend – implizit von wachsender Verbreitung ausging. So sollte das EU-Projekt NERRI „gegenseitiges Lernen“ der Stakeholder und die breite öffentliche Debatte fördern. Mittlerweile hat sich Ernüchterung bezüglich der Realisierbarkeit eingestellt und der Fokus auf bestehende gesellschaftliche Problemlagen verlagert, die mit Neuroenhancement zu bestimmten Folgen führen könnten. Ob eine solche Konstellation für TA interessant ist bzw. was am Thema Neuroenhancement weiterhin für TA relevant sein könnte, wird in dem Beitrag diskutiert.
- Auswirkungen von Industrie 4.0 auf Aus- und Weiterbildung (ITA-manu:script 15-03). / Pfeiffer, Sabine; Aichholzer, Georg (Editor).
2015. (ITA-manu:script).Der Beitrag beschäftigt sich mit neuen Kompetenzen und Qualifizierung im Kontext von Industrie 4.0. Einführend wird der Forschungsstand skizziert und die Defizite in der bestehenden Datenlage deutlich gemacht. Obwohl Industrie 4.0 auch viele Dienstleistungs- und Logistikbereiche tangiert, konzentriert sich die Studie auf Veränderungen in den Kernbereichen industrieller Produktionsarbeit und legt einen Schwerpunkt auf das System der dualen Aus- und Weiterbildung, da dieses in Deutschland wie in Österreich eine hohe und fast einmalige Bedeutung hat. Ausgehend von derzeit diskutierten Gestaltungsszenarien einerseits und der Innovationsfähigkeit des dualen Systems andererseits werden Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen entlang von vier qualifikationsrelevanten Dimensionen von Industrie 4.0 konkretisiert und schließlich Handlungsempfehlungen für Politik, Unternehmen und Sozialpartner abgeleitet.
- Stromnetze: Bedarf, Technik, Folgen (ITA-manu:script 15-01). / Grünwald, Reinhard; Aichholzer, Georg (Editor).
2015. (ITA-manu:script).Gegenwärtig befindet sich das deutsche Stromsystem in einem Umbruchprozess historischen Ausmaßes. Getrieben wird dies durch mehrere sich gegenseitig verstärkende Trends: ein dynamischer Ausbau der regenerativen Stromerzeugung, die Abkehr von nuklearen sowie CO2-intensiven Stromerzeugungstechnologien sowie die zunehmende Integration des europäischen Binnenmarkts. Hieraus resultiert ein erheblicher Um- und Ausbaubedarf bei den Übertragungsund Verteilnetzen. Dies ist mit erheblichen Eingriffen in die Lebensumwelt vieler Bürger und einer Vielzahl von tatsächlichen bzw. vermuteten Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen verbunden. Ein offener gesellschaftlicher Diskurs und eine aktive Beteiligung von Bürgern am Planungsprozess sind daher anzuraten, damit dieser Transformationsprozess gelingen kann.
- Ökonomik in der Technikfolgenabschätzung – eine Bestandsaufnahme (ITA-manu:script 14-03). / Wächter, Petra; Aichholzer, Georg (Editor).
2014. (ITA-manu:script).Ökonomische Analysen und Bewertungen sind als Teil einer gesamtgesellschaftlichen Betrachtungsweise aus der Technikfolgenabschätzung nicht wegzudenken. Insbesondere in den ökonomischen Modellen der Neoklassik kommt dem technischen Fortschritt eine bedeutende Rolle zu, da durch diesen wirtschaftliches Wachstum erklärt wird. Nach der Darstellung der wichtigsten ökonomischen Methoden in der Technikfolgenabschätzung wird in den Forschungsgebieten Informations- und Kommunikationstechnologien, Nachhaltigkeit und Biotechnologie zum einen gezeigt, welchen theoretischen Hintergrund es dazu gibt und zum anderen werden exemplarisch empirische Forschungsarbeiten mit ökonomischem Fokus innerhalb der Technikfolgenabschätzung sowie TA-relevante Ergebnisse aus anderen Bereichen dargestellt. Die Ergebnisse zeigen die methodische und thematische Vielfalt ökonomischer Fragestellungen in der Technikfolgenabschätzung auf.
- Technikfolgenabschätzung – Herausforderungen und Grenzen (ITA-manu:script 14-01). / Mayntz, Renate; Aichholzer, Georg (Editor).
2014. (ITA-manu:script).Technikfolgenabschätzung (TA) ist heute fester Bestandteil der institutionellen Struktur unserer Gesellschaft. TA beruht auf zwei Einsichten: dass die Technikentwicklung keiner festen inneren Logik folgt, und dass technische Innovationen nicht nur segensreich sind. TA setzt voraus, dass die Entwicklung von Technik und damit auch ihre Folgen nicht determiniert sind. Die systematische Technikfolgenabschätzung beansprucht, als Entscheidungshilfe zu dienen. Dieser ehrgeizige Anspruch trifft auf mehrere grundsätzliche Probleme. Das erste Problem betrifft das erforderliche Wissen, soweit es um vorausgesehene, aber noch nicht eingetroffene Technikfolgen geht. Ein zweites Problem liegt in der politischen Rationalität, die das Handeln der Politik als Adressat von TA bestimmt – sei es, dass TA die Politik unmittelbar oder vermittelt über die Öffentlichkeit anspricht. Ein drittes Problem stellen die beschränkten Möglichkeiten der Politik dar, den technischen Innovationsprozess in seinen verschiedenen Phasen zu beeinflussen. Das gravierendste Hindernis für den Beitrag von TA zu verantwortungsbewusster Innovation – responsible innovation – liegt jedoch in der nicht von ihr selbst zu verantwortenden Selektivität ihrer Themenwahl und der bevorzugt zu bewertenden Folgen.
- Aspekte einer nachhaltigen Energiezukunft (ITA-manu:script 13-03). / Wächter, Petra.
2013. (ITA-manu:script).Klimawandel und Energiekrise sind zwei Schlagworte, die den umwelt- und gesellschaftspolitischen Diskurs dominieren. Das heutige Energiesystem basiert auf dem Verbrennen fossiler Energieträger, wobei große Mengen an Kohlendioxid (CO2) emittiert werden, die in Folge durch den Treibhauseffekt weitreichende Klimaveränderungen hervorrufen. Österreich bewegt sich wie viele andere Industriestaaten bei der Nutzung fossiler Brennstoffe auf einem Niveau fernab von den Zielen der Nachhaltigkeit. Obwohl in der Energieproduktion der Anteil erneuerbarer Energieressourcen laufend steigt und Energieeffizienzmaßnahmen in allen Wirtschaftssektoren vermehrt zum Einsatz kommen, reichen die jetzigen Bemühungen nicht aus, um das österreichische Energiesystem auf einen klimafreundlichen Pfad zu bringen. Anhand der Ergebnisse einer CO2-Vermeidungskostenkurve für Österreich wird gezeigt, dass das Potenzial der vorhandenen Möglichkeiten mit Energie effizienter umzugehen, bei weitem nicht ausgeschöpft wird und im Anschluss werden die Gründe dafür diskutiert. Des Weiteren wird näher auf die Rolle der Raumplanung für ein nachhaltiges Energiesystem eingegangen. Im Bereich der erneuerbaren Energieträger, der Regional- und Siedlungsstrukturen und veränderter Werte und Rollenbilder wird erörtert, welche Weichen in der Raumplanung eine nachhaltigere Energienutzung bewirken können. Der Beitrag zeigt, dass es noch viele ungenutzte Potenziale sowohl beim Einsatz von erneuerbaren Energieträgern und bei Energieeffizienzmaßnahmen wie auch bei politischen und institutionellen Veränderungen gibt.
- EU-Verhaltenskodex Nanotechnologie: Rechtsstaatliche und demokratische Aspekte (ITA-manu:script 12-03). / Eisenberger, Iris; Aichholzer, Georg (Redacting Function).
2012. (ITA-manu:script).Der erste nanospezifische Rechtsakt der EU stammt aus dem Jahr 2008 und ist eine rechtlich nicht verbindliche Kommissions-Empfehlung für einen Verhaltenskodex für verantwortungsvolle For- schung im Bereich der Nanowissenschaften und -technologien. Die Kommission stellt darin Prinzipi- en und Leitlinien für eine „integrierte, sichere und verantwortungsvolle“ Nanotechnologieforschung und -entwicklung (Nano-F&E) auf. Zentrale Steuerungsmechanismen sind Forschungspriorisierun- gen, Technikfolgenabschätzung, Ethik- und Grundrechtsklauseln/-schranken, Vertretbarkeitskon- trollen sowie Rechenschaftspflichten. Ginge es nach der EU-Kommission, sollten die Mitglied- staaten die unverbindliche Vorschrift in innerstaatliches Recht umsetzen; Fördereinrichtungen nur Kodex-konforme Forschung fördern; Universitäten und Forschungseinrichtungen über Richtlinien, Leitlinien, Schwerpunktsetzungen und Ressourcenzuteilung die Prinzipien des Kodex durchsetzen; ForscherInnen sich selbst binden und schließlich die Zivilgesellschaft an Nano-F&E partizipieren. Der bisherige Umsetzungserfolg des Kodex ist in Österreich, aber auch insgesamt in der Europäi- schen Union bescheiden. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur: Die Prinzipien und Leit- linien sind teilweise inhaltlich unpräzise und diffus; einige der Prinzipien greifen in die Wissen- schaftsfreiheit ein; schließlich ist der Verhaltenskodex als Anhang einer rechtlich nicht verbindlichen Kommissionsempfehlung demokratisch schwach legitimiert.
- Ein Teilerfolg der Nanowissenschaften? Eine Inhaltsanalyse zur Nanoberichterstattung in repräsentativen Medien Österreichs, Deutschlands und der Schweiz. (ITA-manu:script 12-04). / Haslinger, Julia; Hauser, Christiane; Hocke, Peter et al.
2012. (ITA-manu:script).Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Meinungsbildung in der Gesellschaft, indem sie die Aufmerksamkeit zu ausgewählten Themen fördern und diese der Bevölkerung näherbringen. Dies gilt besonders für Bereiche, mit denen ein Großteil der Bevölkerung ansonsten keine Berührungs- punkte hat, wie etwa der Nanotechnologie. Die Studie zu ausgewählten Printmedien in Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigt, dass die Berichterstattung in den Ressorts Politik und Wirtschaft keine herausragende Rolle spielt. Nanotechnologie war vorwiegend Thema der klassischen Wis- senschaftsberichterstattung. Dabei standen im untersuchten Zeitraum 2000 bis 2009 eindeutig der Nutzen und die Chancen der Nanotechnologie gegenüber einer risikozentrierten, kontroversen Be- richterstattung im Fokus der medialen Thematisierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
ITA Manu:scripts English
- Parliamentary Technology Assessment Institutions and Practices. A Systematic Comparison of 15 Members of the EPTA Network (ITA-manu:script 16-02). / Nentwich, Michael; Aichholzer, Georg (Editor).
2016. (ITA-manu:script).This paper is a systematic comparison of 15 institutions world-wide, which deliver technology assessment (TA) services to their respective parliaments, i.e. perform parliamentary technology assessment (PTA). The fields of comparison are: the role of the parliamentarians (members of parliament) in the TA process; the institutional location inside or outside the parliament; the competence in the parliament for dealing with TA; the type of financing of PTA activities; the mission of the (P)TA institution; its legal status; how topics are selected; whether the topics have a narrower or wider technology notion; what the time frame for the chosen topics is; the working modes; the methods; the number of staff and budget; and finally how they communicate their results.
- Opening the black box of participation in medicine and healthcare (ITA-manu:script 16-01). / Savio, Del; Buyx, Alena; Prainsack, Barbara et al.
2016. (ITA-manu:script).This paper unpacks the notion of public and patient “participation” in medicine and healthcare. It does so by reviewing a series of papers published in the British Medical Journal, and by discussing these in the light of scholarship on participation in political and social theory. We find that appeals to public participation in this series are based on a diverse, potentially contradictory, set of values and motivations. We argue that if these diverse values and motivations are not carefully distinguished, appeals to participation can be an impediment, rather than an enhancement, to greater transparency and public accountability of health research.
- Effects of Industry 4.0 on vocational education and training (ITA-manu:script 15-04). / Pfeiffer, Sabine; Aichholzer, Georg (Editor).
2015. (ITA-manu:script).The paper is concerned with new competencies and qualification in the context of Industry 4.0 (also addressed as the Industrial Internet). The introductory section will outline the state of re- search and highlight the deficits in the existing data. Although Industry 4.0 also affects many service and logistics sectors, the study concentrates on changes in the core areas of industrial manufacturing work, and focuses on the system of dual vocational education and training, as this has a high, almost unique significance in Germany and Austria. Beginning with develop- ment scenarios that are currently under discussion, and with the innovative capacity of the du- al system, the paper outlines specific competency and qualification requirements in relation to four qualification-relevant dimensions of Industry 4.0, and, lastly, uses these to make recom- mendations for policymakers, companies and social partners.
- Utilising Bio-resources: Rational Strategies for a Sustainable Bio-economy (ITA-manu:script 14-02). / Narodoslawsky, Michael; Aichholzer, Georg (Editor).
2014. (ITA-manu:script).Although it is still not warranted to speak about the end of the fossil age, we certainly witness a trend towards renewable sources for energy and material. Properties of bio-resources however differ vastly from fossil as well as other renewable resources. They are storable, mainly de-central in their provision, have usually weak logistic properties and face severe competition from various sectors, in particular from the vital food sector. A stronger reliance on bio-resources to support the European energy system as well as to provide raw materials for conversion to material products therefore raises technical, societal and environmental issues that have to be resolved if a bio-economy is to become a viable development pathway.
- In search of ideology. Socio-cultural dimensions of Google and alternative search engines (ITA-manu:script 13-02). / Mager, Astrid.
2013. (ITA-manu:script).Google has been blamed for its de facto monopolistic position on the search engine market, its exploitation of user data, its privacy violations, and, most recently, for possible collaborations with the US-American National Security Agency (NSA). However, blaming Google is not enough, as I suggest in this article. Rather than being ready-made, Google and its ‘algorithmic ideology’ are constantly negotiated in society. Drawing on my previous work I show how the ‘new spirit of capitalism’ gets inscribed in Google’s technical Gestalt by way of social practices. Furthermore, I look at alternative search engines through the lens of ideology. Focusing on search projects like DuckDuckGo, Ecosia, YaCy and Wolfram|Alpha I exemplify that there are multiple ideologies at work. There are search engines that carry democratic values, the green ideology, the belief in the commons, and those that subject themselves to the scientific paradigm. In daily practice, however, the capitalist ideology appears to be hegemonic since 1) most users employ Google rather than alternative search engines, 2) a number of small search projects enter strategic alliances with big, commercial players, and 3) choosing a true alternative would require not only awareness and a certain amount of technical know-how, but also effort and patience on the part of users, as I finally discuss.
- The Power of Framing in Technology Governance: The Case of Biotechnologies (ITA-manu:script 13-01). / Torgersen, Helge; Bogner, Alexander; Kastenhofer, Karen.
2013. (ITA-manu:script).In past technology controversies, aspects such as risk or ethics have played a major role, apart from economic arguments. Public debates on agricultural biotechnology or biomedicine differed in the dominant aspect they addressed, respectively. This article specifies such aspects as discursive frames being tacit agreements over what is relevant and which arguments count. It investigates the role of frames in past debates and the relation between frames and issues relevant for technology governance such as policy advice, public participation and the political legitimation of decisions. For a newly emerging technology such as synthetic biology, the framing of a debate to come is often expected to follow patterns known from previous debates, and to influence governance in a foreseeable way. However, new frames might emerge that could change both the debate on and the governance of emerging technologies.
- e-Participation in Government Decision-Making in China (ITA-manu:script 12-01). / Ming, Xiao; Aichholzer, Georg (Editor).
2012. (ITA-manu:script).With the supreme political authority’s endorsement, an e-participation movement, namely “online enquiry politics” is developing vigorously in China. Among the variety of local e-participation experimental practices in China, the study deals with the Guangdong e-participation system as a microcosm of this regime in China to explore what actually happens in e-participation practices and its dynamics. This system has developed an advanced online e-participation platform and a suite of official supporting mechanisms, e.g. the cyber-spokesman and the assignment conference. These mechanisms organically integrate the system’s functions of voice, replies and handling. Citizens on this system do take full advantage of the flexibility and anonymity of the Internet to enjoy a free low-risk space. Besides the immediate functions above, e-participation fosters policy debate, plays a supervisory role for government agencies, and creates a variety of ad hoc virtual communities focusing on specific policy-making issues. As the state has to increasingly adopt a series of soft and proactive adaptive strategies to make the Internet serve its purpose, e-participation has a special survival status in China.
- CIVISTI method for futures studies with strong participative elements (ITA-manu:script 11-03). / Sotoudeh, M; Peissl, W; Gudowsky, N et al.
2011. (ITA-manu:script).Long-term planning with a time-horizon beyond 20 to 30 years is an established element of policy- making in some core fields such as certain infrastructure policies, and is a substantial principle of sustainable development. At the same time short- and medium-term planning is much more usual in the search for ad-hoc solutions to environmental, economic and social challenges. Economic ac- tors apply flexible policies and use short-term opportunities for their profit. Environmental and so- cial problems also sometimes imply short-term solutions for the survival of a system in acute dan- ger. This creates a paradoxical situation: the society in question needs to define long-term targets for its infrastructure and achieves systematic changes pursuing those, but the necessary short-term actions and flexibility applied to stay functionable might not be in line with longterm goals. If this apparent paradox cannot be solved through an appropriate governance method, it might lead to a conflict between different policy goals. The concept of reflexive governance for transition man- agement tries to solve this apparent paradox and combines a number of short-term planning proc- esses in a stagewise and reflexive way to create a more comprehensive and innovative process of long-term planning for a sustainable development. Future-oriented analyses and forward-looking activities are a fix element at each stage. This contribution points out some key questions for a flexible long-term planning process within the framework of sustainable development. The main challenge is how different knowledge types such as citizens’ visions and experts’ recommenda- tions can be integrated into long-term planning in order to support an interactive decision-making process that considers a broader basis of information. CIVISTI, an innovative forward-looking ap- proach, addresses this challenge. The CIVISTI method has been developed during the recent EU- project on Citizen Visions on Science, Technology and Innovation (CIVISTI 2008-2011). In this paper we introduce and discuss this method as a reflexive instrument for integrating different types of knowledge and creating a bridge between short- and long-term planning.
- Instructions for being unhappy with PTA – The impact on PTA of Austrian technology policy experts´ conceptualisation of the public (ITA-manu:script 10-02). / Degelsegger, A; Torgersen, H.
2010. (ITA-manu:script).Participatory Technology Assessment (PTA) is said to increase democratic legitimacy, take up lay knowledge and improve technological solutions. Today it is part of science/technology policy rhetoric and, sometimes, practice. We confront some elements of the scholarly discussion on PTA with policy-makers’ understandings of the process in Austria. Here, participation often gets framed as a form of PR and a sensor for public sentiments rather than as a forum of multiple rationalities and co-development of policy projects. This understanding can be related to underlying conceptions of democracy and the public. As a conclusion, governance styles would have to change before PTA was to become more than a laboratory experiment.
- Over-optimism Among Experts in Assessment and Foresight, ITA manu:script, ITA-02-05, Oktober. / Tichy, G.
2002.It is still disputed whether foresight exercises should be based on top-expert assessments or on arnbroader base of less specialised experts, and whether the self-rating of experts is an acceptablernmethod. Using the German 1993 and the Austrian 1998 Technology Delphis, this study addressesrnboth questions: Self-rating is in fact an appropriate method for selecting experts. But the assessmentrnof self-rated top-experts tend to suffer from an optimism bias, due to the experts’ involvementrnand their underestimation of realisation and diffusion problems. The degree of optimism is positivelyrncorrelated with the degree of self-rated knowledge, and it is more pronounced for the leastrnpioneering and for organisational innovations. Experts with top self-ratings working in businessrnhave a stronger optimism bias than those working in academia or in the administration. Consistentrnwith the insider hypothesis, they are most optimistic with regard to realisation, innovativeness, andrnpotential leadership in economic exploitation. Given the optimism bias, foresight exercises shouldrnbase their panels on a fair mixture of experts of different grades, with different types of knowledgernand affiliation, and not only on top specialists of the respective field. Delphi-type exercises, therefore,rnoffer an advantage relative to forum groups or small panels of specialists.
