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Vorwärts zum Barock. Das Gesamtkunstwerk bei Egon Wellesz zwischen Forschung und Praxis

Wie prägte die Erforschung der barocken Festoper Egon Wellesz’ eigene Bühnenwerke? Eine Monographie von Meike Wilfing-Albrecht geht dieser Frage erstmals systematisch nach

09.10.2026

Egon Wellesz (1885–1974) erlangte sowohl als Musikwissenschaftler als auch als Komponist im erweiterten Kreis der Wiener Schule eine hohe Reputation. Mit seinen Forschungen zu den Anfängen der Barockmusik und insbesondere der barocken Festoper leistete er einen wegweisenden Beitrag zur Musikgeschichtsschreibung – und entwickelte basierend auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen eine Opernreform für das zeitgenössische Musiktheater. Dabei verfolgte er das Ideal eines zeitgenössischen Gesamtkunstwerkes, das er wiederum in seinen Bühnenwerken (vor allem in Alkestis und Die Bakchantinnen) mit modernen Mitteln praktisch umzusetzen versuchte. Der vorliegende Band untersucht erstmals systematisch, wie Wellesz’ musikhistorische Forschungen sein musikdramatisches Schaffen prägten. Im Mittelpunkt stehen dabei das Libretto, die szenische Gestaltung mit Bühnenbild, Lichtregie und Kostümen sowie die Bedeutung des Tanzes.

Erschienen in der Reihe: Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft Bd. 58, hrsg. von Michele Calella und Birgit Lodes

Der Band im Hollitzer Verlag: https://www.hollitzer.at/buch/vorwaerts-zum-barock

Begutachtet und finanziert durch den Österreichischen Wissenschaftsfonds, wird er auch bald in der FWF E-Book Library verfügbar sein: https://e-book.fwf.ac.at/