Donnerstag, 05. Dezember 2019, 17:00

Buchpräsentation: Das Wien[n]erische Diarium im 18. Jahrhundert

Mit der Transformation „Vom Diarium zum DIGITARIUM“ beschäftigen sich zwei Hefte der Wiener Geschichtsblätter.

Das Wien[n]erische Diarium, gegründet 1703, gilt als die älteste, existierende Zeitung der Welt und enthält eine Fülle von Daten. An der digitalen Transformation dieses historischen Datenschatzes besteht daher großes wissenschaftliches Interesse. In Heft 2 und 3 der Wiener Geschichtsblätter 2019 werden nun die Ergebnisse einer Konferenz publiziert, bei der an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien erstmals disziplinenübergreifend darüber beraten wurde, wie die Transformation – „Vom Diarium zum DIGITARIUM“ – gelingen könnte.

Während die in Heft 2 publizierten Beiträge Grundlegendes zur Volltextdigitalisierung historischer Zeitungen besprechen, Einblicke in deren technische Voraussetzungen geben und unter anderem nach der Auffindbarkeit von Personen- und Ortsnamen fragen, widmet sich Heft 3 neuen Perspektiven aus Sicht der Wissenschafts-, Theater-, Musik- und Kunstgeschichte sowie der Literatur- und Sprachwissenschaft.

Die InitiatorInnen dieser Publikation zum „Wien[n]erischen Diarium im 18. Jahrhundert“ sowie der Verein für Geschichte der Stadt Wien freuen sich, die Hefte 2 und 3 der Wiener Geschichtsblätter 2019 gemeinsam vorzustellen. Darüberhinaus wird ein DIGITARIUM-Prototyp zu testen sein, der im Rahmen des go!digital Projekts entwickelt wurde und LeserInnen „per Mausklick“ in die Textwelten des 18. Jahrhunderts führt.


Das Veranstaltungsprogramm kann hier (PDF) heruntergeladen werden.


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