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Wien war eine Woche die Hauptstadt der Quark-Flavour-Physik

Vom 8. bis zum 12. September 2014 fand in Wien die internationale CKM2014-Konferenz statt, an der rund 180 Teilnehmer aus 23 Ländern teilnahmen, die rund 140 Fachvorträge hielten. CKM steht für den gleichnamigen Mechanismus im Standard-Modell der Teilchenphysik, der den Übergang einer Quark-Art („flavour“) in eine andere beschreibt.

15.09.2014

Genau diese Übergänge zwischen Quark-Flavours sind heute Gegenstand intensiver Forschung: In diesen Prozessen tritt beispielsweise die sogenannte CP-Verletzung (unterschiedliches Verhalten von Teilchen und Anti-Teilchen) auf, die kosmologisch für die Entstehung des Universums von großer Bedeutung ist. Andere Übergänge sind nur durch sogenannte Pinguin-Schleifen-Prozesse möglich, in denen sich auch neue, schwere Teilchen verstecken können, wie sie auch am Large Hadron Collider (LHC) des CERN in Genf bei den höchsten Energien intensiv gesucht werden. All das waren die Themen dieses Workshops.  

Homepage der Konferenz: http://ckm2014.hephy.at