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Verena Schamböck erhält Preis der Stadt Wien 2016 für ihre Diplomarbeit zur Vermessung des Higgs-Bosons

Der Diplomarbeitspreis der Stadt Wien 2016 geht an Verena Schamböck. Dieser Preis wird jedes Jahr für eine herausragende Arbeit pro Fakultät der TU Wien vergeben. Im Rahmen der Promotionen der TU Wien fand die Verleihung am 14. Oktober 2016 im Kuppelsaal der TU Wien statt. Ihre Arbeit trägt den Titel "Potential of the CMS H->tautau analysis using boosted decision trees".

18.10.2016

Schamböck wertete Daten des CMS-Experimentes am Large Hadron Collider des CERN aus. Dabei untersuchte sie die Frage, ob Eigenschaften des 2012 am CERN entdeckten Higgs-Bosons mit höherer Genauigkeit meßbar sind, wenn Methoden des Machine Learning anstelle der Standardanalyse zur Anwendung kommen. Sie kommt zur Schlußfolgerung, dass dies mit Hilfe von Boosted Decision Trees tatsächlich möglich ist: Die Sensitivität der Messung kann damit signifikant gesteigert werden. Diese Erkenntnisse fließen wesentlich in die Gestaltung zukünftiger Higgs-Boson-Studien ein.

Schamböck studierte Technische Physik an der TU Wien und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Seither forscht sie als Doktorandin am HIMS in Amsterdam.

Referenz zur ausgezeichneten Diplomarbeit: http://www.hephy.at/user/mflechl/higgs/theses/DA_V_Schamboeck.pdf