Im Rahmen dieses ESPP Strategieprozess ist geplant, dass bis Ende März 2025 offizielle Statements von CERN Mitgliedsländern und speziellen Interessensgruppen verfasst werden.
Diese werden dann von zwei Gremien namens „European Strategy Group“ und „Physics Preparatory Group“ gesichtet und aufbereitet, um die Interessen der Mehrheiten zu eruieren. In beiden Gremien sind Forscher der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in wichtigen Positionen vertreten: Jochen Schieck, Leiter des Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY) ist der nationale Vertreter aus Österreich. Eberhard Widmann vom Stefan-Mayer-Institut vertritt als Vorsitzender von NUPPEC die Kernphysik, und Thomas Bergauer vom HEPHY leitet den Unter-Ausschuss über die Entwicklung von Teilchendetektoren.
Ende Juni 2025 findet ein von den beiden Gremien organisiertes Symposium statt, bei welchem die Prioritäten diskutiert und in einem Dokument festgehalten werden, dass als Vorlage für die finale Fassung der „Europäische Strategie für Teilchenphysik“ dient. Diese wird voraussichtlich im Sommer 2026 veröffentlicht und wird einen entscheidenden Schritt bei der Gestaltung der Zukunft der Hochenergiephysik sowohl in Europa als auch weltweit darstellen. Die maßgebliche Beteiligung der Wissenschaftler der ÖAW an diesem Strategieprozess unterstreicht den bedeutenden Beitrag Österreichs zur Grundlagenforschung in diesem Bereich.
Weitere Details liefert die Webseite des CERNs: https://europeanstrategyupdate.web.cern.ch/process-0
