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Kunst und Wissenschaft vereint

"Most Artistic Poster Award from CMS" für junge HEPHY Wissenschaftlerin Ilse Krätschmer.

 

Cern verkündete kürzlich ein Projekt, Kunst und Wissenschaft zu vereinen. Erstes konkretes Ergebnis ist die Zusammenarbeit bei der Ars ELECTRONICA 2011 in LINZ, wo Cern sein Forschungspotential darstellt und in den Dialog mit Kunst und ihren Repräsentanten eingetreten ist.

22.09.2011

Poster sind eine wichtige Ergänzung zu mündlichen Konferenzbeiträgen, wo meist ausführlich eine Einzelperson ihre Ergebnisse präsentieren kann. 
Ilse Krätschmer, erst seit 7 Monaten in ein QUARKONIA Projekt des HEPHY eingetreten und bereits ein wichtiges Mitglied einer kleinen Forschungsgruppe, hat die Darstellung heikler Polarisationsmessungen des J/Psi Teilchens auf innovative Art auf ihrem Poster gezeigt.  Gab es bisher nur 2 dimensionale  farbenreiche Flächen, wurden diesmal  EXTRADIMENSIONs eingesetzt:  Auf Styropor-Panelen wurden letzte Forschungsergebnisse herausragend in der 3. - extra Dimension - interesseverstärkend aufgeklebt - leicht austausch und veränderbar - wie es experimentelle Fortschritte erfordern. Im Stile von Franz West, Daniel Spoerri und Beuys wurden sogar reale bekannte Gegenstände - wie eine Erdnuss - sinnverbindend zu gedachten künstlichen mathematisch physikalischen Objekten eingearbeitet.
Das Institut gratuliert zu dem "Most Artistic Award" durch die  CMS Kollaboration, die Innovation und dem kleinen wohlverdienten Sachpreis, errungen gegen etwa 40 Mitberwerbern. 
Man darf gespannt auf die weitere Entwicklung von Ilse im Spannungsfeld von Art und Science sein.