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Hochdotierter „New Frontiers Group“- Grant führt Josef Pradler ans HEPHY

Der Teilchenphysiker Josef Pradler, bislang Postdoktorand an der Johns Hopkins-Unversität in Baltimore, wird im Rahmen des Impulsprogramms “New Frontiers Groups” der ÖAW für fünf Jahre gefördert. Sein Weg hat den Tiroler von einer Diplomarbeit an der Universität Wien über eine Postdoc-Stelle am renommierten Perimeter-Institut in Kanada zurück nach Wien ans HEPHY gebracht.

08.05.2013

Josef Pradler wird am Institut für Hochenergiephysik eine neue Theoriegruppe aufbauen, die sich mit dem Verständnis der Dunklen Materie befasst. Die Existenz dunkler Materie wurde schon vor mehr als 80 Jahren postuliert. Sie macht nach derzeitigem Verständnis des Universums etwa fünf Mal mehr aus als die „normale“ Materie. Die neue Gruppe soll experimentelle Resultate und theoretische Modelle synergetisch zusammenführen.

Diese neue Foschungsgruppe bietet eine ideale Ergänzung für die experimentellen Aktivitäten des Instituts. Das HEPHY hat im CMS-Experiment am LHC eine wichtige Rolle bei der Suche nach Anzeichen für Supersymmetrie, die als vielversprechender Kandidat für die dunkle Materie gilt. Auch der neue Direktor des HEPHY, Jochen Schieck, hat einen Schwerpunkt auf die Erforschung der Dunklen Materie gelegt. Am HEPHY wird somit auf einer breiten Basis ein neues und vielversprechendes Gebiet der Teilchenphysik erforscht, das nach der Entdeckung des Higgs-Bosons die besten Voraussetzungen bietet, um weitere wichtige Erkenntnisse in der Teilchenphysik zu erlangen.