




















Das Marietta-Blau-Institut für Teilchenphysik (MBI) ist Österreichs größtes Zentrum für experimentelle und theoretische Teilchenphysik. Es beschäftigt über 100 Mitarbeiter und ist eines von 26 Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Das MBI betreibt Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Elementarteilchenphysik und beschäftigt sich mit der Erforschung der kleinsten Bausteine des Universums und der zwischen ihnen wirkenden Kräfte. Das Wiener ÖAW-Institut liefert Schlüsselbeiträge zu den derzeit größten Teilchenphysik-Experimenten wie jene am Large Hadron Collider (LHC) und dem Antiproton Decelerator/ELENA am CERN (nahe Genf), dem Labor für Hochenergiephysik KEK in Japan oder den LNGS in Italien. Damit schreibt das MBI aktiv an der Zukunft der Teilchenphysik mit.
Im Rahmen der festlichen Eröffnung des Instituts sprach Joachim Kopp, Physiker der Johannes Gutenberg Universität Mainz, zum Thema "Atoms, Accelerators, and Astroparticles: Charting the Future of Fundamental Physics in Vienna". Brigitte Strohmaier, Physikerin an der Universität Wien, beleuchtete Leben und Wirken der Namensgeberin des neuen Instituts im Vortrag „Exploring Tracks: Marietta Blau". Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung des Instituts von Werken des Komponisten Werner Richard Heymann. Es musizierten Ethel Merhaut, Belush Korenyi jr., Ilse Riedler und Clemens Gigacher.