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Der amerikanische Botschafter in Österreich besuchte das Institut für Hochenergiephysik

Der amerikanische Botschafter in Österreich, William C. Eacho III, besuchte gemeinsam mit seiner Frau Donna das Institut für Hochenergiephysik der österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien, um sich aus erster Hand über die Entdeckung des Higgs-Bosons zu informieren.

23.05.2013

Botschafter Eacho wurde von HEPHY-Direktor Manfred Krammer und seinem Vorgänger Christian Fabjan begrüßt. Dieser betonte die Wichtigkeit eines Dialoges zwischen Politik und Wissenschaft und erinnerte auch daran, dass die Entdeckung des Higgs-Bosons einen der wichtigsten Meilensteine der Teilchenphysik in den letzten Jahrzehnten darstellt.  

Die Vereinigten Staaten sind ein wichtiger Partner in der Teilchenphysik und stark am CERN engagiert. Im CMS-Experiment forscht das Wiener Institut gemeinsam mit Gruppen aus mehr als 40 amerikanischen Universitäten, die zusammen etwa ein Drittel aller beteiligten Wissenschaftler stellen.  

Zunächst wurden die wichtigsten Aspekte der Entdeckung zusammengefasst. Die Experimente am CERN studieren Materie unter Bedingungen, wie sie im Universum kurz nach dem Urknall existiert haben. Die Entdeckung des Higgs-Teilchens erforderte in vielen Aspekten technologische Herausforderungen zu meistern, die vom Beschleuniger bis zum Detektor reichen. Im Zentrum standen die österreichischen Beiträge zu dieser Entdeckung, insbesondere Spurendetektor und Trigger des CMS-Experiments. Hier leistet Wiener Technologie eine entscheidende Rolle im Experiment, ohne die keine Higgs-Entdeckung möglich gewesen wäre.  

Eine Videokonferenz zum CMS-Kontrollraum am CERN ermöglichte es dem Botschafter und seiner Frau, sich mit Wiener und amerikanischen Kollegen direkt in Genf auszutauschen. Ein Höhepunkt war eine Diskussion mit Studenten der Boston University, die den Besuchern begeistert  von ihren Aufgaben im Experiment berichteten.  

Der Botschafter und seine Gemahlin konnten sich schließlich durch Kurzvorträge zu technischen Themen wie Detektorentwicklung und Grid-Computing über die HEPHY-Expertise vor Ort überzeugen, die William Eacho abschließend mit den Worten „very impressive“ auf den Punkt brachte.