Markus Friedl

DI Dr.

Markus Friedl

DI Dr.
  • Gruppenleiter Elektronik
  • Elektronik
  • Elektronik
  • Belle, 
  • COSINUS, 
  • NU-CLEUS

Kurzbiografie

Geboren: 18. Juli 1973 in Wien, Österreich

Ausbildung:

1999 – 2001Doktoratsstudium Elektrotechnik mit Auszeichnung
1991 – 1999Diplomstudium Elektrotechnik (Bachelor+Master)
1983 – 1991Realgymnasium, Matura mit Auszeichnung
1979 – 1983Volksschule

Arbeit:

19993 Monate am MIT (Cambridge, MA) für das PHOBOS-Experiment
1997 – 1999Webdesign für drei kleine Firmen
1995 – aktuellArbeit am HEPHY (angestellt seit 1997), seit 2025 MBI
1993 – 1995Tutor für Programmierkurs in Pascal an der TU Wien
1989 – 1995Diverse Sommerjobs bei Siemens, IBM, Honeywell und Shell

Positionen:

2014 – aktuellLeiter der Belle II Silizium-Vertex-Detektor-Electronik-Gruppe und stv. Leiter der Mechanik-Gruppe
2010 – 2018Leiter der HEPHY-Werkstatt
2009 – 2013Co-Leiter der Belle II Silizium-Vertex-Detektor-Gruppe
2009 – 2018Brandschutzbeauftragter
2007 – aktuellLeiter des  Fachbereichs Elektronik am HEPHY (seit 2025: MBI)

Kollaborationen:

2025 – aktuellVirgo @ Pisa
2025 – aktuellALICE @ CERN
2018 – aktuellCosinus @ LNGS, Nucleus @ Chooz
2002 – aktuellBelle & Belle II @ KEK
1999PHOBOS @ BNL
1998 – aktuellCMS @ CERN
1995 – 1999RD42 (Entwicklung von Diamantdetektoren) @ CERN

Vorlesungen

2026Organisator and Vortragender bei der Cogne Instrumentation School, Atominstitut Wien
2020 – aktuellVO und UE "Techniken der Signalerfassung und Auswertung" (VO 141.A88 und UE 141.A89), TU Wien
2014Vortragender bei der Danube School on Instrumentation in Elementary Particle and Nuclear Physics, Novi Sad
2009 – 2017PR "Experimentelle Methoden der Hochenergiephysik" (PR 141.A31 und 141.A46), TU Wien

Forschungsschwerpunkte

Ich arbeite an Auslese-Elektronik für die Experimente Nucleus und Cosinus.

Diese beiden Experimente suchen mittels kryogenischen Detektoren (bei Temperaturen nahe dem absolutem Nullpunkt) nach seltenen Ereignissen. Im Fall von Cosinus im Untergrundlabor Gran Sasso in Italien ist das die Dunkle Materie; bei Nucleus im Atomkraftwerk Chooz in Frankreich geht es um spezielle Eigenschaften von Neutrinos, die dort bei den Kernreaktionen in großer Zahl entstehen. Auch wenn die Zielsetzung der beiden Experimente unterschiedlich ist, sind sie sehr ähnlich aufgebaut und instrumentiert.

Darüber hinaus betreibe ich R&D für ein zukünftiges Upgrade des japanischen Belle II-Vertexdetektors, der in den frühen 2030er-Jahren realisiert werden soll. Auf einer ähnlichen Skala befindet sich das Upgrade für den ALICE-Spurdetektor am CERN, das ein ähnliches Auslesesystem verwenden wird und daher bestehen Synergien zwischen diesen beiden Experimenten.

Ab dem Jahr 2027 stehen auch Elektronik-Beiträge zum Virgo-Gravitationswellen-Experiment in Italien an.

Öffentlichkeitsarbeit

Illuminati - Fiktion & Fakten

Weiteres

Öffentlichkeitsarbeit:

Illuminati - Fiktion & Fakten

Veröffentlichungen