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Senior Scientist Astrid Mager habilitiert sich an der Universität Wien

Algorithmen neu verhandeln – in ihrer druckfrischen Habilitation nimmt Mager Visionen und Werte bei der Gestaltung von Suchmaschinen unter die Lupe

 

07.10.2024
Frisch habilitiert: Astrid Mager (mitte) feiert mit Sarah Davies und Maximilian Fochler vom Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien. (Foto: Karen Kastenhofer/ITA)

Visionen und Werte bei der Gestaltung von Suchmaschinen stehen im Zentrum der Habilitationsschrift von ITA-Senior Scientist Astrid Mager. Dabei verlagert Mager den Fokus von Auswirkungen von Suchmaschinen auf die Gesellschaft hin zu soziotechnischen Praktiken und Machtverhältnissen, die an der Konstruktion von Suchmaschinen im breiteren gesellschaftlichen Kontext beteiligt sind.

Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den europäischen Kontext, wo schon länger darüber verhandelt wird, wie man große Tech-Unternehmen wie Google und ihre Geschäftspraktiken eindämmen und regulieren kann, aber auch wie alternativen Suchmaschinen im Schatten von großen, kommerziellen Playern gedeihen können.

„Nur wenn wir verstehen, wie Suchmaschinen in verschiedenen kulturellen und soziopolitischen Kontexten geformt und verhandelt werden, können wir über eine Neuverhandlung von Suchmaschinen in der Zukunft nachdenken - insbesondere in Europa, wo Werte wie Datenschutz, Unabhängigkeit und digitale Souveränität in der EU-Politik hoch gehalten werden“, betont Mager, die am 30. September ihre Habilitation vorgestellt hat. Die Wissenschafts- und Technikforscherin arbeitet an der Schnittstelle von Internet und Gesellschaft und wurde 2018 in die Junge Akademie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

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Astrid Mager - Bio und Publikationen