
“Education for Democracy in the AI era: Between Algorithmic Logics and Civic Agency” – unter diesem Titel fand von 27.-29. April eine mehrtägige Veranstaltung im Rahmen des Projekts „A.I.D. – Artificial Intelligence and the Shaping of Democracy statt. Gehostet vom ITA wurde im Clubraum der ÖAW ein spannendes Programm mit verschiedenen Fachvorträgen, Workshops und Plenardiskussion geboten.
Neue Konzepte für Ausbildende notwendig
Projektleiter Stefan Strauß freut sich über ein vielseitiges Event: "Es ist uns damit gelungen, Menschen aus sehr unterschiedlichen Bildungsbereichen zusammenzubringen, mit dem gemeinsamen Ziel der Wissensvermittlung zum Aufbau kritischer KI-Kompetenz. Das ist ein schöner Erfolg." Speaker und Teilnehmende kamen u.a. von der Leibniz Universität Hannover, der University of Sydney, der LUCA Art School Genk/Belgien, dem Demokratiezentrum Wien, der HTL Wien West, den Volkshochschulen Wien und der Bildungsabteilung der österreichischen UNESCO-Kommission.
Höhepunkte waren u.a. Vortrag von Jia Ying Neoh (University of Sydney) zu Digital Citizenship Education und die Plenardiskussion über Critical AI Literacy und Herausforderungen im Umgang mit KI im Bildungsbereich.
Mit dem Einsatz KI-basierter Technologien nehmen auch (semi-)automatisierte Entscheidungen weiter zu, von denen Menschen zusehends betroffen sind. Zugleich verfügen sie aber über wenig Wissen darüber, wie diese Entscheidungen zustande kommen und wie sie ihr Leben beeinflussen können. Das bringt demokratiepolitische Herausforderungen und erhöhten Bedarf für neue Bildungskonzepte im Umgang mit diesen Technologien.
