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Wie gehen wir mit technisierter Wissenschaft um?

ITA-Vizedirektorin Karen Kastenhofer habilitiert sich an der Universität Wien im Fachbereich Science and Technology Studies

03.10.2024
Dr. Karen Kastenhofer (links), hier mit Univ.-Prof. Dr. Ulrike Felt, Kommissionsvorsitzende und Leiterin des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien (Foto: Astrid Mager / ITA)

Welche gesellschaftliche Bedeutung hat es, wenn wissenschaftliche Forschung und Technologieentwicklung immer enger miteinander verknüpft werden? Wie wollen wir den technologischen Aspekt von Wissenschaft gesellschaftlich steuern? Reicht uns in manchen Fällen technologisches Wirken, ohne die Zusammenhänge im Detail zu verstehen?

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich Karen Kastenhofer, stellvertretende Leiterin des Institutes für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der ÖAW. Am 19. September stellte sie ihre international gewürdigte Arbeit zu „techno-epistemischen Kulturen“ vor und nahm den positiven Entscheid der Habilitationskommission entgegen.

Kastenhofer beschäftigt seit jeher die Frage, wie sich unterschiedliche Wissenschaftskulturen in Qualität, Anspruch und Anwendung wissenschaftlichen Wissens niederschlagen. Ihre Arbeit am ITA umfasst die Rekonstruktion unterschiedlicher (Techno)Wissenschaftskulturen und die Diskussion evidenz-informierter Governance-Modelle kontroverser Technologiebereiche wie etwa der Gentechnik.

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Bio und Publikationen Karen Kastenhofer