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Sprachwissenschaftlerin Isabella Fritz erhält FWF-ASTRA-Preis 2026 und kommt ans ISF

Wir freuen uns sehr, Isabella Fritz als neue Wissenschaftlerin im Phonetik-Cluster des Instituts für Schallforschung begrüßen zu dürfen. Sie wurde mit einem FWF-ASTRA-Preis 2026 ausgezeichnet und wird ihr Forschungsprojekt am ISF durchführen.

26.06.2026
© FWF/Der Knopfdrücker

Das Sprachgehirn entschlüsseln

Wer eine Fremdsprache spricht, aktiviert sie im Gehirn genauso wie die Erstsprache. Beide bleiben ständig präsent, es ist unmöglich, eine der beiden Sprachen „auszuschalten“. Wie finden wir dennoch in der jeweiligen Sprache die passenden Worte?

In ihrem Projekt „Phonologie im bilingualen mentalen Lexikon“ untersucht Isabella Fritz, wie Ähnlichkeiten in den Lautsystemen verschiedener Sprachen das Verstehen und Sprechen beeinflussen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Sprachen im Gehirn zusammenwirken, wenn mehrere Sprachen gleichzeitig präsent sind. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einfluss des österreichischen Deutsch auf das Englische.

Das Projekt verbindet linguistische Theorie mit experimentellen Methoden, darunter die Messung von Hirnströmen beim Hören und Sprechen einer Fremdsprache. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Sprachen im bilingualen mentalen Lexikon organisiert sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.

Der FWF-ASTRA-Preis unterstützt herausragende Postdocs beim Aufbau eines eigenständigen Forschungsprofils. Für das Projekt wurden 1 Million Euro bewilligt.

Wir gratulieren Isabella Fritz herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns auf ihre Forschung am ISF!

Weitere Details zum Projekt sind im FWF-Forschungsradar abrufbar