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Giraffen haben einen Vogel – und zwar als Alarmanlage

Schallforscher:innen der ÖAW zeigen anhand von Feldforschungen in Südafrika, dass Giraffen lernen können, Warnrufe anderer Tiere richtig zu deuten.

 

06.11.2025
Neck of a giraffe with red-billed obpecker resting on it.
© ÖAW/Anton Baotic

Giraffen sind auf einem Kontinent zu Hause, auf dem Gefahr allgegenwärtig ist. Zwei neue Studien von Anton Baotic vom Institut für Schallforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Independent Researcher Georgine Szipl haben nun herausgefunden, wie die Tiere Bedrohungen erkennen. In Südafrika untersuchten sie, wie Giraffen auf Raubtierlaute und auf die Warnrufe anderer Tiere reagieren – und zeigen, dass ihre Wachsamkeit zwar auf angeborenem Instinkt aber auch auf gelernter Erfahrung beruht. Eine besondere Rolle dabei spielt ein ungewöhnlicher Partner der Giraffen: die in Südafrika weitverbreitete Vogelart der Rotschnabel-Madenhacker.

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Anton Baotic

Publikationen

Anton Baotic, Georgine Szipl, Predator experience enhances giraffe vigilance to oxpecker alarm calls. BMC Biology volume 23 (2025).
DOI: 10.1186/s12915-025-02395-5

Anton Baotic, Georgine Szipl, Learning to fear: predator recognition in giraffes is shaped by evolved sensitivity and ecological experience. Frontiers in Ecology and Evolution 13:1634218 (2025).
DOI: 10.3389/fevo.2025.1634218