
Die phonetische Forschung ist in der Empirie häufig mit umfangreichen Datensätzen konfrontiert, die von räumlich-physikalischen Angaben im Kontext der Artikulation über akustisch-physikalische Parameter und perzeptiv-psychologische Höreindrücke bis zu soziodemographischen Metadaten reichen. Gleichzeitig verfolgt die Phonetik auch den Anspruch, ihre Ergebnisse theoretisch einzubetten, und damit die Theorien der allgemeinen und angewandten Linguistik zu überprüfen, zu ergänzen und voranzutreiben.
Dieser Workshop hat das Ziel, eine Plattform für den Austausch über die phonetische Forschung im Allgemeinen, und die Herausforderungen der empirischen Praxis und der theoretischen Konzepte im Speziellen zu bieten. Er richtet sich gleichermaßen an Studierende, Nachwuchswissenschaftler:innen und erfahrene Forschende aller Fachrichtungen und lädt herzlich ein, Beiträge zu laufenden und abgeschlossenen phonetischen Arbeiten sowie theoretischen und praktischen Problem- und Fragestellungen der Phonetik einzureichen.
Die Beiträge können sich auf alle Ebenen der Phonetik beziehen, beispielsweise:
Theoretische Aspekte der Phonetik
Methodik und Methodologie der artikulatorischen, akustischen und perzeptiven Phonetik
Variationslinguistik / Soziophonetik
Sprachwahrnehmung und Phonästhetik
Phonetik im Spracherwerb
Phonetik im Fremdspracherwerb und Fremdsprachenunterricht
Sprachsynthese / Spracherkennung / Sprachtechnologie
Informationen
Organisator:innen:
Nathalie Elsässer
(Institut für Schallforschung der ÖAW)
Sarah Hamidović
(Institut für Schallforschung der ÖAW)
Hendrik Behrens-Zemek
(Institut für Schallforschung der ÖAW)
David Gschösser
(Fachbereich Germanistik, Paris-Lodron-Universität Salzburg)
Jan Luttenberger
(Institut für Schallforschung der ÖAW)