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ADA TEPE (SUEDOSTRHODOPEN / BULGARIEN) ERSTES SPAETBRONZEZEITLICHES GOLDBERGWERK IN EUROPA. BILANZ UND PERSPEKTIVEN

Bilanz und Perspektiven

12.11.2014

Vortrag von Hristo Popov, Albrecht Jockenhövel, Krassimir Nikov


Im Jahre 2008 startete in den Ostrhodopen in Südbulgarien ein kleines deutsch-bulgarisches montanarchäologisches Projekt. Eines der registrierten und kartierten Bergbauobjekte war das alte Goldbergwerk am Ada Tepe, neben der heutigen Stadt Krumovgrad. 

Von 2010 bis 2013 wurden ein umfangreiches Folgeprojekt und langfristige Notgrabungskampagnen eingeleitet, an denen mehr als 30 bulgarische und deutsche Archäologen, 100 Arbeiter und 40 andere Fachleute teilnahmen.

Im Rahmen der Feldforschungen konnten Funde und Befunde spätbronzezeitlichen Goldbergbaus, sekundärer Aufbereitungsaktivitäten und die den Bergbau begleitende Siedlung freigelegt und untersucht werden.

Nach Beendigung der Feldforschungen steht nun eine riesige Menge Daten zur Auswertung an. Das Goldbergwerk Ada Tepe hat sich als ein wichtiger Schwerpunkt der neusten südosteuropäischen archäologischen Forschungen erwiesen. Viele Themenbereiche sind betroffen und von bieten die Perspektiven für langfristige, spannende wissenschaftliche Kooperation, an welche mehrere internationale Institutionen teilnehmen werden.

Der Vortrag zieht Bilanz über die Ergebnisse der Grabungen, der Befunde und Funde und möchte die Perspektiven, die sich für verschiedenste Forschungsbereichen anbieten, aufzeigen.

 

Postgasse 7/1/10, 1010 Wien – Seminarraum