
Expert·innengespräch
Das vom Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderte Projekt P35635-G PREMISES, das u. a. eine Edition der Inschriften des Stifts und der Stadt Klosterneuburg bis 1683 für die interakademische Editionsreihe „Die Deutschen Inschriften“ zum Ziel hat, veranstaltet eine Reihe von Workshops, die der Kontextualisierung des Klosterneuburger Bestands an epigraphischen Denkmälern dienen sollen.
Das Expert_innengespräch des Jahres 2025, konzipiert vom PREMISES-Team zusammen mit Ralph Andraschek-Holzer (Niederösterreichische Landesbibliothek), rankt sich lose um die komplexen Text-/Bildkombinationen der „Sunthaym-Tafeln“ und des mit diesen in Beziehung stehenden monumentalen „Babenbergerstammbaums“ in den Sammlungen des Stifts.
Programm
09:00–10:15: Einführung/I. Genealogie als Denkform – Theoretische Grundlagen eines „totalen“ Phänomens
09:00–9:30: Einführung ins Thema
09:30–09:45: Kilian Heck: Genealogie als Denkform? Knappe Überlegungen zur Konjunktur einer epistemischen Struktur.
09:45–09:55: Replik von David Hobelleitner
09:55–10:15: Zusammenschau und Diskussion
10:45–11:45: II. Genealogie als Narrativ – Themen und Strukturen von Vergangenheitskonstruktion und Gegenwartsdeutung
10:45–11:00: Tanja Kohwagner-Nikolai: WIRKSAM. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter
11:00–11:15: Friedrich Polleroß: Habsburgische Stammbäume und Porträtserien im 16. Jahrhundert
11:15–11:25: Replik von Lukas Madersbacher
11:25–11:45: Zusammenschau und Diskussion
13:00–14:00: III. Genealogie als Bild – Strategien der Visualisierung genealogischer Inhalte
13:00–13:15: Andrea Worm: Petrus von Poitiers’s Compendium historiae. Genealogie als (universal)geschichtliches Modell
13:15–13:30: Ralph Andraschek-Holzer: Analysevorschläge zum Babenberger-Stammbaum
13:30–13:40: Replik von Michael Richter-Grall
13:40–14:00: Zusammenschau und Diskussion
14:15–15:15: IV. Genealogie als Text – Literarische Genera und Textsorten in Genealogien
14:15–14:30: Roman Zehetmayer: Genealogien zur Zeit der Babenberger im Herzogtum Österreich
14:30–14:45: Petr Maťa: Die Orsini als imagined community
14:45–14:55: Replik von Adam Żurek
14:55–15:15: Zusammenschau und Diskussion
9:00–10:00: V. Genealogie als „Lernort“ – Mnemotechnik und Didaktik genealogischen „Unterrichts“
9:00–9:15: Christof Metzger: Married... with Children. Maximilians schrecklich nette Familie in Serie und ein Neufund in der Albertina
9:15–9:30: Edith Kapeller: Guided Reading im Kapitelsaal?
9:30–9:40: Replik von Andreas Zajic
9:40–10:00 Zusammenschau und Diskussion
10:00–11:00: Resümee und Ausblick
Information
28./29. April 2025
Ort
Online über Zoom
Informationen & Anmeldung zur Online-Teilnahme
Organisiert von
Projekt PREMISES
gemeinsam mit
Ralph Andraschek-Holzer
