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Zwischen 'herkomen' und „Hinwollen"

Denkformen, Erzählstrukturen und Visualisierungen von Genealogien der Vormoderne

Monday 28.04.2025 , duration: 2 days
Collage; Abbildungen: Babenbergerstammbaum, Stift Klosterneuburg, Museum, GM 86, Mittelteil und rechter Seitenteil (Peter Böttcher – IMAREAL – Universität Salzburg); Sunthaym-Tafeln, Stift Klosterneuburg, Bibliothek, CCl 130, Tafel 7 (Peter Böttcher – IMAREAL – Universität Salzburg); Stift Klosterneuburg, Archiv, Hs 145, fol. 5v; Kart 1164, Fasz. II, fol. 12av; Fasz. III, pag. 44 und 77; Fasz. VI, Nr. 4 (Stift Klosterneuburg)
© Abbildungen: Stift Klosterneuburg; Peter Böttcher – IMAREAL – Universität Salzburg

 

Expert·innengespräch 

Das vom Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderte Projekt P35635-G PREMISES, das u. a. eine Edition der Inschriften des Stifts und der Stadt Klosterneuburg bis 1683 für die interakademische Editionsreihe „Die Deutschen Inschriften“ zum Ziel hat, veranstaltet eine Reihe von Workshops, die der Kontextualisierung des Klosterneuburger Bestands an epigraphischen Denkmälern dienen sollen.

Das Expert_innengespräch des Jahres 2025, konzipiert vom PREMISES-Team zusammen mit Ralph Andraschek-Holzer (Niederösterreichische Landesbibliothek), rankt sich lose um die komplexen Text-/Bildkombinationen der „Sunthaym-Tafeln“ und des mit diesen in Beziehung stehenden monumentalen „Babenbergerstammbaums“ in den Sammlungen des Stifts.

 

 

Programm

Montag, 28. 04.:

09:00–10:15:     Einführung/I. Genealogie als Denkform – Theoretische Grundlagen eines „totalen“ Phänomens

09:00–9:30:       Einführung ins Thema

09:30–09:45:     Kilian Heck: Genealogie als Denkform? Knappe Überlegungen zur Konjunktur einer epistemischen Struktur.

09:45–09:55:     Replik von David Hobelleitner

09:55–10:15:     Zusammenschau und Diskussion

10:45–11:45:     II. Genealogie als Narrativ – Themen und Strukturen von Vergangenheitskonstruktion und Gegenwartsdeutung

10:45–11:00:     Tanja Kohwagner-Nikolai: WIRKSAM. Frauennetzwerke der Hohenzollern im Spätmittelalter

11:00–11:15:      Friedrich Polleroß: Habsburgische Stammbäume und Porträtserien im 16. Jahrhundert

11:15–11:25:      Replik von Lukas Madersbacher

11:25–11:45:      Zusammenschau und Diskussion

13:00–14:00:     III. Genealogie als Bild – Strategien der Visualisierung genealogischer Inhalte

13:00–13:15:     Andrea Worm: Petrus von Poitiers’s Compendium historiae. Genealogie als (universal)geschichtliches Modell

13:15–13:30:      Ralph Andraschek-Holzer: Analysevorschläge zum Babenberger-Stammbaum

13:30–13:40:      Replik von Michael Richter-Grall

13:40–14:00:     Zusammenschau und Diskussion

14:15–15:15:     IV. Genealogie als Text – Literarische Genera und Textsorten in Genealogien

14:15–14:30:     Roman Zehetmayer: Genealogien zur Zeit der Babenberger im Herzogtum Österreich

14:30–14:45:     Petr Maťa: Die Orsini als imagined community

14:45–14:55:     Replik von Adam Żurek

14:55–15:15:     Zusammenschau und Diskussion

Dienstag 29. 04.:

9:00–10:00:        V. Genealogie als „Lernort“ – Mnemotechnik und Didaktik genealogischen „Unterrichts“

9:00–9:15:          Christof Metzger: Married... with Children. Maximilians schrecklich nette Familie in Serie und ein Neufund in der Albertina

9:15–9:30:          Edith Kapeller: Guided Reading im Kapitelsaal?

9:30–9:40:          Replik von Andreas Zajic

9:40–10:00         Zusammenschau und Diskussion

10:00–11:00:      Resümee und Ausblick

 

Information

 

28./29. April 2025
 

Ort

Online über Zoom
 

Informationen & Anmeldung zur Online-Teilnahme

edith.kapeller[at]oeaw.ac.at


Organisiert von

Projekt PREMISES
gemeinsam mit
Ralph Andraschek-Holzer