So, 15.06.2025 – 18.06.2025 | Kategorie Seminar

Seminar_2025-03_Von der Kunst zu Hören und zu Sehen

Danke für ein tolles Seminar an Seminarleiter Stefan Mario Schmidl und alle Geförderten aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich. Und für die positiven Rückemeldungen - stellvertretend hier ein erstes Statement von Leora Schwengeler von der Schweizerischen Studienstiftung: "Ich bin sehr dankbar dass es dieses Angebot der stiftungsübergreifenden Sommerakademien gibt. Als doppelt „Fremde“, zum ersten Mal in Österreich und mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, war dieses Seminar eine echte Horizonterweiterung für mich. Ich fühlte mich zu jeder Zeit wohl Fragen an die Referierenden zu stellen und der offene Austausch mit den anderen Teilnehmenden war auch auf persönlicher Ebene unglaublich wertvoll.“ Mehr Feedback von den Teilnehmer:innen gleich nach den Fotos ...

Fotocredits: Leora Schwengerler, Ronja Stadler, Angela Balder


Mir hat besonders gefallen, wie abwechslungsreich das Programm gestaltet war: Vorträge und Fragerunden an unterschiedlichsten Orten - im geschichtsträchtigen Metro Kinokukturhaus, MUK, im Stift Melk, auf einer Reise über die Donau und im Anton-Zeilinger-Salon der ÖAW - boten uns sowohl auf intellektueller, als auch auf räumlicher Ebene die Möglichkeit, unseren Horizont zu erweitern. Ich bin sehr dankbar für die interessanten Einblicke und wertvollen Erfahrungen, die mir auf diesem Seminar geschenkt wurden. - Maria Carola Sommer, Österreichische Studienstiftung

"Weil ich gerne Filme schaue", war meine gängige Antwort auf die Frage, wieso ich mich für das Seminar "Von der Kunst zu Hören und zu Sehen" angemeldet hätte. Während wir gemeinsam versuchten, die gesellschaftlichen, ideologischen und ästhetischen Konstrukte hinter oft porträtierten Persönlichkeiten oder Landschaften zu begreifen, wurde mir klar, dass hinter Filmmusik (und audiovisueller Gestaltung allgemein) weit mehr als lediglich eine Begleitung zu Filmen steckt. Schon das wäre Anlass genug zu Dankbarkeit, das Gemeinschaftsgefühl was über diese drei Tage aufgekommen ist, bestätigt diesen Eindruck nur weiter. - Mira Ivanova, Österreichische Studienstiftung

Die Vorträge waren für mich als fachfremde Person sehr verständlich und zugleich interessant gestaltet. Sowohl die anderen Stipendiat:innen als auch die Vortragenden zeigten sich freundlich und offen für Gespräche aller Art. Besonders gefallen haben mir die Diskussionen über die behandelten Themen sowie die interdisziplinären Gespräche zwischen den Teilnehmenden. Insgesamt war es für mich ein spannendes und gelungenes erstes Seminar – ich wurde sogar dazu inspiriert, ein wenig mehr in die klassische Musik hineinzuhören :-) - Felix Latzer, Österreichische Studienstiftung

Die weite Anreise aus Hannover hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich war zuvor schon zweimal in Wien und hatte durch das Seminar die Möglichkeit, die Stadt und Umgebung von einer anderen Seite kennenzulernen. Als Literaturwissenschaftsstudent*in beschäftige ich mich zurzeit viel mit Raumkonstitution - daher war es besonders spannend, mich nun der audiovisuellen Perspektive zu widmen. Nicht zuletzt die vielen lieben Menschen waren eine große Bereicherung für das Seminar!
In diesem Sinne möchte ich mich nochmal für die tolle Möglichkeit bedanken! - Wibke Hartmaring, Studienstiftung des deutschen Volkes

Zeitraum: 15. bis 18. Juni 2025

Dauer: 4 Tage (Anreise am Sonntagabend 15. Juni, Abreise am Mittwoch, den 18. Juni ab 12:00 Uhr bzw. am Donnerstagvormittag, den 19. Juni)

Ort: Wien (ÖAW, Metro Kinokulturhaus); Stift Melk, Wachau

Sprache: Deutsch

Zahl der Teilnehmer:innen: 20-25

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Stefan Schmidl, Professor für Geschichte und Theorie an die Musik und Kunstprivatuniversität (MUK) und ebendort stv. Vorstand des Zentrums für Wissenschaft und Forschung, Leiter des Kompetenzzentrums Film | Filmmusik sowie Mitglied des Senats. Herausgeber der Reihe Filmmusik in historisch-kritischen Editionen; Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH-CH) der ÖAW

Weitere Mitwirkende: Univ.-Doz. Mag. Werner Telesko, wirkliches Mitglied der ÖAW, Leiter der Arbeitsgruppe Habsburgische Repräsentation am Forschungsbereich Kunstgeschichte (ihb); tbd

Kurzbeschreibung: Das Seminar wird Einblick geben in Prozesse der medialen Konstruktion mentaler Bilder. Im Fokus steht dabei das Zusammenwirken von Bild und Musik. Aber nicht nur die Mechanismen und Wirkweisen der Audiovisualität werden vermittelt, sondern auch kulturgeschichtliche wie ideologiekritische Fragen. Den konkreten Anschauungsgegenstand bildet schließlich die mediale Konstruktion einer der bekanntesten österreichischen Landschaften, der Wachau, die vor Ort besucht wird und mit ihren Projektionen gegengelesen wird. Folgenden Fragen und Themen wird im Seminar u.a. nachgegangen: Wie entstehen audiovisuelle Vorstellungen? (Wie) werden wir von Medien beeinflusst? (Wie) können wir Medien trauen?