
Seminar_2024-08 Kommunikation komplexer Sachverhalte in Krisen
Vom 2. bis 5. September fand in Reichenau an der Rax das Seminar “Kommunikation komplexer Sachverhalte in Krisen” statt. Vortragende aus Wissenschaft, Journalismus und Medien sowie Militär gaben uns Teilnehmer:innen wertvolle Einblicke in die Welt der Krisenkommunikation.
Text: Magdalena Zotz
Mehr dazu auch im Gast-Blog von Marcel Kolb, sowie in Video und NEWS der Studienstiftler:innen weiter unten. Und noch ein Tipp ist das ausführliche Interview mit Seminarleiter Andreas Bergthaler und Tina Gi von der Studienstiftung ebenfalls untenstehend verlinkt.












Vom 2. bis 5. September fand in Reichenau an der Rax das Seminar “Kommunikation komplexer Sachverhalte in Krisen” statt. Vortragende aus Wissenschaft, Journalismus und Medien sowie Militär gaben uns Teilnehmer:innen wertvolle Einblicke in die Welt der Krisenkommunikation.
Wer hätte gedacht, dass Kommunikation so schwer sein kann? Vor allem in Krisensituationen kommt es darauf an möglichst viele Menschen zu erreichen und komplexe Sachverhalte so verständlich wie möglich zu vermitteln. Das ist leichter gesagt als getan. Nicht nur auf die richtigen Kommunikationskanäle (Wo kommuniziere ich?) sondern vor allem auf eine konkrete Zielsetzung (Was soll meine Kommunikation erreichen?), Vertrauen (Vertrauen mir die Menschen?) und Informationsmanagement (Welche Informationen veröffentliche ich wann und wo?) kommt es an. Die Theorie konnten wir in Gruppenarbeiten gleich in die Praxis umsetzen und erstellten so mögliche Kommunikationsstrategien rund um das Thema Gesundheit. Eines wurde dabei besonders deutlich: Krisenkommunikation ist ein Drahtseilakt, der nur dann glückt, wenn man das nötige Einfühlungsvermögen, ein Verständnis für Zielgruppen und ein Händchen für Sprache hat.
Für mehr spannende Einblicke in das Seminar und das Thema Krisenkommonikation, schau dir am besten unser oben verlinktes Seminar-Video an, die Rax-NEWS und lies nach im Blog von Marcel Kolb.
An dieser Stelle möchten wir uns bei den Vortragenden Dr. Barbara Schober, Dr. Andreas Bergthaler, Dr. Markus Reisner, Dr. Karl Sigmund, Günther Mayr und Mag. Gerry Foitik für die interessanten Einblicke in die Theorie und Praxis der Krisenkommunikation bedanken!
INTERVIEW ANDREAS BERGthaler udn Tina GI
Text: Magdalena Zotz | Blogtext: Marcel Kolb
Fotos: Alexander Nagler, Robin Stadler
Zeitraum: 1. bis 5. September 2024
Ort: Gasthof Flackl und Rotschild'sches Stiftungshaus (Schloss Rothschild), Reichenau/Rax, NÖ
Zahl der Teilnehmer:innen: 25
Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. Andreas Bergthaler, Immunologe/Virologe, Medizinische Universität Wien und CeMM – Zentrum für Molekulare Medizin der ÖAW
Weitere Mitwirkende: Gerry Foitik, Österreichisches Rotes Kreuz, Dr. Günther Mayr, Österreichischer Rundfunk, Oberst Dr. Markus Reisner, Österreichisches Bundesheer, Univ.-Prof. Dr. Barbara Schober, Universität Wien, Arne Sinnwell, megaherz, München
Kurzbeschreibung: Ein Team aus den Bereichen Wissenschaft, Medien und Krisenmanagement wird die Thematik von Krisenkommunikation aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Der Schwerpunkt soll dabei auf Jugendlichen sowohl als Rezipienten aber insbesondere auch als Akteure liegen: Wie erreicht man Jugendliche mit komplexen Sachverhalten in Krisen? Welchen Beitrag können Jugendliche selbst liefern? etc. Eine bestimmte Krise steht dabei bewußt nicht im Vordergrund, jedoch werden an konkreten Beispielen der Referent:innen sicherlich wiederkehrende Muster und Mechanismen identifiziert und diskutiert werden.
Inhalte des Seminars:
Referate, Diskussionen, Interaktive Themenarbeit
"Umgang mit Krisen aus psychologischer Sicht"
"Die Rolle von Wissenschaft in der Krise"
"Journalistischer Umgang mit Krisenthemen"
Erstellung von Videos im TikTok-Style