
Mager beschäftigt sich in ihrer Arbeit ausführlich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Sie ist Senior Scientist am Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und hat 2024 gemeinsam mit Barbara Prainsack die ÖAW-Kommission zu „Demokratie in digitalen Gesellschaften“ mitbegründet.
Im Workshop laden Mager und Ko-Organisatorin Katja Mayer vom Zentrum für Soziale Innovation dazu ein, Künstliche Intelligenz im Spiegel von politischer Polarisierung und globalem Wettbewerb zu betrachten: „Die Abhängigkeiten von digitalen Infrastrukturen sind enorm. Einige wenige, meist US-amerikanische, zunehmend auch chinesische Big-Tech-Firmen sind mächtige Akteure in der Entwicklung von KI und es ist daher schwierig, Grundrechte sowie demokratische Werte nachhaltig einzufordern“, sagt Mager.
Durch kurze Inputs und interaktive Diskussionen werden die Teilnehmer:innen Strategien für gerechte Dateninfrastrukturen, partizipative Governance und eine faire KI identifizieren mit dem Ziel, ein verantwortungsvolleres KI-Ökosystem zu schaffen. Weitere Sprecher:innen sind Teki Akuetteh (Africa Digital Rights Hub), Siddhi Gupta (Srishti Manipal Institute), Michael Veale (University College London) und Sebastian Kneidinger (epicenter.works).
Die Digital Humanism Conference findet von 26. bis 28. Mai 2025 unter dem Motto “Shaping Our Digital Future” statt. Eingeladen sind Forscher:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Stakeholder rund um Technikforschung und Innovation.
