
Die politische Landschaft bebt, die Erde gelangt an die Grenzen ihrer Ressourcen: Menschen sehen sich heute an vielen Orten mit Umbrüchen konfrontiert. Was brauchen in dieser Situation Entscheidungsträger:innen am meisten? Und welche Fähigkeiten müssen beratende Stellen mitbringen, um mit Ungewissheit, Krisen und wachsender Komplexität umzugehen?
Diese wichtigen Fragen wurden im Rahmen der Konferenz des Netzwerks Technikfolgenabschätzung, dem Forschende und Einrichtungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören, diskutiert. Mit dieser 11. Ausgabe der NTA-Konferenzen feierte das Netzwerk sein 20-jähriges Bestehen.
Starke Präsenz des ITA
Das ITA war zum Jubiläum besonders zahlreich und zentral vertreten. Karen Kastenhofer, die auch im Wissenschaftlichen Beirat der Konferenz mitwirkte, moderierte ein Podium zu den Beratungsbedarfen der Politik in Zeiten von Polykrisen und analysierte in ihrem Vortrag Qualitätsansprüche wissenschaftlicher Politikberatung. Zum Thema Qualitätssicherung in der Politikberatenden Technikfolgenabschätzung moderierte Alexander Bogner ein Podium, auf dem neben den Leitern des ITAS und des TAB auch Michael Nentwich mitdiskutierten. Bogner hielt auch einen eigenen Vortrag zu Qualitätssicherung in der Politikberatung.
Michael Nentwich und Kolleg:innen aus Deutschland organisierten darüber hinaus einen Workshop zum Einsatz Generativer KI in der Politikberatung. Weiters sprach vom ITA Michael Ornetzeder über seine Erfahrungen auf internationaler Ebene als Mitglied des European Academies Science Advisory Councils (EASAC). Rafaela Cavalcanti de Alcântara, Doktorandin am ITA, stellte Ergebnisse aus den laufenden Projekten AutoWelf und Prodigees vor, André Gazsó berichtete über 17 Jahre NanoTrust und Mahshid Sotoudeh, Saskia Favreuille sowie Ulrike Bechtold über ihre Politikberatungserfahrungen im Bereich Lebensmittelumverteilung. Schließlich moderierten Vertreter:innen des ITA insgesamt sechs Sessions bzw. Keynotes.
Das Treffen wurde vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT Karlsruhe in Kooperation mit dem ITA sowie dem ISI-Frauenhofer, dem IQIB-Bad Neuenahr und TA-Swiss organisiert.
