
Globale Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz, im Umgang mit dem Klimawandel oder bei der Energieerzeugung beschäftigen derzeit Expert:innen aus der Technikfolgenabschätzung (TA) auf vielen Ebenen. Das Ziel der internationalen Konferenz in Wien wird daher sein, globale Perspektiven miteinander zu vernetzen.
Den Blick auf die Zukunft richten
"Die globale Perspektive bedeutet, dass auch Ansätze einbezogen werden, die vielleicht nicht als 'Technikfolgenabschätzung' bezeichnet werden, aber methodisch, thematisch und organisatorisch ähnlich sind. Sich außerhalb unserer etablierten, westlich geprägten Kontexte zu bewegen wird für uns befruchtend und inspirierend sein", betont ITA-Direktor Michael Nentwich.
Auf der Konferenz soll eine Reihe an wichtigen Fragen diskutiert werden, u.a. wie globale Gerechtigkeit bei Themen wie Pandemien oder Klimawandel erreicht werden kann. "Klar ist, dass wir den Austausch zwischen TA-Praktiker:innen sowie inter- und transdisziplinäre Ausbildungsstrategien brauchen. Unser Auftrag ist, Wissen nicht nur für die Forschung, sondern auch für Politik und Gesellschaft zur Verfügung zu stellen, und dafür wollen wir uns mit dem internationalen Netzwerk einsetzen", so Nentwich.
