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Parlament erhält Studie zu Blackout-Vorsorge

Wie gut ist Österreich auf ein Blackout vorbereitet? Die ITA-AIT-Studie zum Thema Blackout sucht Antworten. Alle Infos dazu hier.

31.01.2022

Die Energiewende bringt neue Herausforderungen: Wie gut ist das österreichische Stromnetz auf die Möglichkeit eines Blackouts, also den großflächigen Ausfall des Stromversorgungsnetzes über einen längeren Zeitraum hinweg, vorbereitet?

Das Österreichische Parlament hat daher das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das AIT Austrian Institute of Technology mit einer Studie dazu beauftragt. Der gerade fertiggestellte Endbericht mit dem Titel "Sichere Stromversorgung und Blackout-Vorsorge in Österreich: Entwicklungen, Risiken und mögliche Schutzmaßnahmen" steht nun auf der Website des Parlaments zur Verfügung. Das ITA hat das Thema auch visuell als Infographik zusammengefasst.

Mehr Flexibilität ist gefragt

Für Stefan Strauß, Senior Scientist am ITA, steht im Vordergrund, auf große Veränderungen wie Klimawandel oder Digitalisierung rechtzeitig zu reagieren: „Klimawandel, Digitalisierung und Energiewende bringen strukturelle Veränderungen im Stromnetz mit sich. Wir sehen auch, dass das Thema „Blackout“ an Bedeutung gewonnen hat. Um die Versorgungssicherheit in Zukunft zu gewährleisten, braucht es Vorsorgemaßnahmen zur Sicherung des Stromsystems und zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit im Krisenfall“, so Strauß.

Eine wichtige Komponente zur Absicherung der Versorgungssicherheit auch in Zukunft ist für das Projektteam eine vorausschauende Sicherung von Reservekapazitäten insgesamt: „Um neue Technologien wie Elektromobilität und dezentrale Photovoltaik-Anlagen besser in das Stromnetz integrieren zu können, müssen wir die Netze zukunftsfähig gestalten und zusätzliche Flexibilität im System schaffen“, betont Steffen Bettin vom ITA.