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Neue Publikation: Immigrant and ethnic minority writers since 1945: fourteen national contexts in Europe and beyond.

31.07.2018

Diese Publikation geht der Frage nach, wie Autoren mit Migrationshintergrund oder aus ethnischen Minderheiten eine bestimmte, nationale Literaturtradition herausgefordert beziehungsweise beeinflusst haben. Ideologien und Institutionen beinhalten oftmals diese Herausforderungen, die sich im Hinblick auf die etablierte Literatur stellen. Das Buch vereint Fallstudien aus 14 Ländern, die das Aufkommen von und die steigende Aufmerksamkeit hinsichtlich solcher Autoren beschreiben. Darunter finden sich klassische Einwanderungsländer wie Kanada und die USA, aber auch Staaten, in denen Einwanderung nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer Herausforderung wurde, wie Großbritannien, Frankreich, Deutschland und auch weniger diskutierte Beispiele wie Brasilien und Japan. Abschließend und aufbauend auf diese Fallbeispiele, geht der Sammelband der Frage nach, welche Rolle das Schreiben an sich als internationales Phänomen spielt.

Sievers, W. und Vlasta, S. (ed.) (2018): Immigrant and ethnic minority writers since 1945: fourteen national contexts in Europe and beyond. Leiden: Brill/ Rodopi, 2018.