Zielsetzung des IGF

Das Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung (IGF) untersucht die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt in Bergregionen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels und gesellschaftlicher Veränderungen. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Beiträge zu leisten, um nachhaltige Transformationen in diesen sensiblen Regionen zu unterstützen. Dabei kommen vielfältige und innovative Methoden zum Einsatz, die in einer neuen Forschungsstrategie gebündelt sind.

Bedeutung der Alpen

Die Alpen nehmen aufgrund ihrer langen Forschungsgeschichte und umfangreichen Datenbestände eine besondere Stellung ein. Erkenntnisse aus der Forschung in den Alpen dienen als Grundlage für den internationalen Vergleich und für den Transfer von Wissen in andere Bergregionen weltweit. Durch enge Zusammenarbeit mit internationalen Partnern wird ein Beitrag zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Globalisierung und nachhaltiger Entwicklung geleistet.

Forschungsziele

  • Auswirkungen des globalen Klimawandels auf Bergregionen: Wie verändern sich Umwelt und Gesellschaft durch globale Prozesse?

  • Langfristige Beobachtung und Analyse: Nutzung innovativer Methoden – darunter auch Künstliche Intelligenz – zur Untersuchung ökologischer und sozioökonomischer Veränderungen.

  • Interdisziplinarität: Verknüpfung naturwissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher und kultureller Perspektiven mit digitalen Ansätzen, um komplexe Mensch-Umwelt-Systeme zu verstehen.

  • Strategien für Anpassung und Resilienz: Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Entwicklung in Gebirgsräumen.

  • Internationale Vernetzung: Aktive Mitwirkung an globalen Forschungsnetzwerken und Initiativen mit Fokus auf Gebirgsforschung.