Die Forschungscluster werden durch drei strategische Enabler (SE) unterstützt: Langzeitforschung (SE1), IGF-Datenplattform (SE2) und das IGF Living Lab Kaunertal (SE3). 

  • SE1 – Langzeitforschung und Monitoring 

Die langfristigen Beobachtungs- und Forschungsprogramme des IGF werden gesichert und weiterentwickelt, um Veränderungen in Gebirgsräumen zu erfassen und zu analysieren (FC1). Ziel ist es, die Langzeitbeobachtung von Biodiversität, Vegetation, Gletschern, Permafrost sowie Landnutzungsund Kulturlandschaftsdynamiken fortzuführen, gesellschaftsrelevante Evidenz zur Theoriebildung und Modellierung zu schaffen, und diese für vergleichende Analysen und Szenarienentwicklungen zu nutzen (FC3). Damit werden wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die Bewertung zukünftiger Entwicklungen und die Unterstützung evidenzbasierter Entscheidungen geschaffen (FC2). 

  • SE2 – IGF-Datenplattform

Die Vereinheitlichung des IGF-Datenmanagements ist ein wichtiges strategisches Ziel des IGF. Mit dem Projekt BRIDGE – Building Research Insights with Data and Graph Exploration (Förderung: Land Tirol, Leuchtturmprojekt; Partner: IGF/ÖAW und Universität Innsbruck) wird eine KI-gestützte Forschungsdatenplattform für heterogene Daten unterschiedlicher Disziplinen entwickelt und verbindet Technologien zur intelligenten Verknüpfung von Daten (Graphdatenbanken), 
semantische Technologien und LLMs, um Forschungsdaten am IGF besser auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar zu machen. Die IGF-Datenplattform ist damit ein strategischer Enabler, der vor allem in FC3 angesiedelt ist und produziert Daten, die in FC1 und FC2 generiert wurden. 

  • SE3 – Living Lab (IGF LL)

Das IGF LL dient als gemeinsamer Rahmen für die Forschungscluster des IGF: als Beobachtungsraum für Veränderungen in Gebirgssystemen (FC1), Reallabor 
für Anpassungs- und Transformationspfade (FC2) sowie Testfeld für innovative Methoden, Monitoring und Datenintegration (FC3). Durch die Einbindung in nationale und internationale Netzwerke ermöglicht es zudem vergleichende Forschung über die Region hinaus.