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Hoher Besuch aus Österreich am CERN

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann waren im Rahmen ihres Besuchs in der Schweiz auch CERN zu Gast. Dort sprachen sie auch mit österreichischen Physiker/innen, die am Kernforschungszentrum tätig sind.

28.02.2018
Foto: CERN_Fotograf Julien Marius Ordan

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von der dort betriebenen Forschung: „Es ist faszinierend, wie viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen und hochprofessionellen Sektoren am CERN zusammenarbeiten. Derzeit sind etwa 200 österreichische Wissenschaftler/innen mit dem Forschungsprogramm verbunden und leisten einen großen Beitrag zu diesem wichtigen Forschungsbetrieb“, twitterte Van der Bellen. Auch Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, war angetan von seinem Aufenthalt am CERN und verdeutlichte den Stellenwert für die Wissenschaft: „Die Hochenergiephysik ohne CERN ist wahrscheinlich so, wie ein Historiker ohne Archiv.“ Zugleich regte er Reformen an, etwa um neue Mitglieder zu gewinnen oder die Kosteneffizienz zu steigern.

Derzeit gehören fünfzig Österreicher/innen zum Stammpersonal des CERN, weitere achtzehn sind als sogenannte Fellows dort tätig. Insgesamt sind rund 200 österreichische Wissenschaftler/innen mit am CERN laufenden Forschungsprogrammen verbunden. Auch eine der höchsten Positionen am CERN wird von einem Österreicher eingenommen. Der gebürtige Wiener Manfred Krammer leitet seit 2016 das Department für experimentelle Physik am CERN mit etwa 900 Mitarbeiter/innen und war zuvor stellvertretender Direktor des Instituts für Hochenergiephysik der ÖAW.