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Klimakonferenz in Madrid

“Wer Gletscher genießen will, sollte das bald machen”

Gletscherforscher/innen aus aller Welt haben im Fachjournal „Nature“ einen offenen Brief veröffentlicht, der dringend zu Maßnahmen gegen die globale Erwärmung mahnt. Der Adressat war die vom 2. bis 13. Dezember in Madrid tagende Weltklimakonferenz. Eine der Mitautor/innen des Schreibens ist die ÖAW-Glaziologin Andrea Fischer. Im Interview erklärt sie, warum Gletscher wichtige Indikatoren für den Klimawandel sind, wie sich die Situation durch die Erwärmung ändert und warum es jetzt notwendig ist, zu handeln.

06.12.2019
Weltweit schmelzen die Gletscher durch den Klimawandel. Das Bild zeigt den Ngozumpa-Gletscher, den größten Eisstrom Nepals im Himalaya. © ÖAW

 

AUF EINEN BLICK

Andrea Fischer ist interimistische Direktorin des Instituts für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW und korrespondierendes Mitglied der Akademie. Sie ist die österreichische Korrespondentin des globalen Gletschermonitoring-Netzwerkes WGMS. Das Netzwerk aus Expert/innen hat den offenen Brief zum Abschmelzen der Gletscher in „Nature“ initiiert.

Der offene Brief trägt den Titel „Glacier monitoring tracks progress in limiting climate change“ und ist via Open Access am 2. Dezember 2019 im Fachjournal „Nature“ erschienen.
 

FORSCHUNG RUND UMS KLIMA

Die Ursachen und Folgen des Klimawandels für Umwelt, Mensch und Gesellschaft standen 2019 auch an der ÖAW im Mittelpunkt von Forschungsprojekten, Konferenzen und Vorträgen. Mehr zur Forschung rund ums Klima ist auf der Website der Akademie zu finden.

www.oeaw.ac.at/klimawandel