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Verschwindende Gletscher erfordern neue Messmethoden

Im österreichischen Teil des Silvrettagebirges verschwinden aufgrund der globalen Erwärmung die Gletscher. Ein Team von Forscher/innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften setzt nun neue Vermessungsmethoden ein, um die Eisreste überhaupt noch erfassen zu können. Das kann in Zukunft helfen, Menschen und Infrastruktur in den Tälern zu schützen, wie die Wissenschaftler/innen im Fachjournal The Cryosphere schreiben.

09.11.2021
Der Gletscher V am Schnapfenkuchl in den österreichischen Alpen im Vergleich 1954 und 2020. © data.gv.at/Montage

 

Publikation:

"High-resolution inventory to capture glacier disintegration in the Austrian Silvretta", Andrea Fischer, Gabriele Schwaizer, Bernd Seiser, Kay Helfricht, Martin Stocker-Waldhuber, The Cryosphere, 2021
DOI: https://doi.org/10.5194/tc-15-4637-2021

Videos:

Videoaufnahmen zeigen die Veränderungen des Gletschereises in der Silvretta im Zeitraffer.

Schnapfenkuchl and Larain Gletscher, 1954-2020
https://doi.org/10.5446/53743

Schnapfenkuchl H Gletscher, 1954-2020
https://doi.org/10.5446/53742

Bieltalferner, 1950-2020
https://doi.org/10.5446/43410

Verhupf Gletscher, 1950-2020
https://doi.org/10.5446/53943

Litzner Gletscher, 1950-2020
https://doi.org/10.5446/53923

Fluchthornferner, 1954-2020
https://doi.org/10.5446/53882