Das CMC erforscht den Wandel von Öffentlichkeit als dynamischen, durch Medien vermittelten Kommunikationsraum. Medienübergreifend, komparativ, interdisziplinär und unabhängig, verbindet es Grundlagenforschung mit problemorientierten Fragestellungen und schafft so relevantes Wissen für Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Die drei Arbeitsgruppen befassen sich aus komplementären Perspektiven mit Fragen struktureller und kommunikativer Transformationsprozesse von Öffentlichkeit. Ihre systematische und synergetisch angelegte Verflechtung beruht auf einem gemeinsamen theoretischen Verständnis, das Medien, Politik und Wissenschaft als konstitutive Institutionen des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt stellt und eine vergleichende Perspektive auf Österreich im europäischen Kontext einnimmt. Davon ausgehend bearbeiten sie eigenständige, zugleich eng miteinander verbundene Forschungsfelder in den Bereichen Media Accountability, politische Kommunikation und Wissenschaftskommunikation. Die Problemperspektiven unterscheiden sich und ergänzen einander: Schlüsselkategorien wie Ethik und Verantwortung, Demokratie und Partizipation sowie Wahrheit und Faktizität werden jeweils unterschiedlich akzentuiert, wodurch in ihren Überschneidungsbereichen wertvolle Synergien entstehen.
Das CMC verbindet seine theoretische Profilierung mit qualitativen, quantitativen und computationalen Methoden zu eigenständigen sozialwissenschaftlichen Analyseansätzen auf Meta-, Makro- und Mesoebene. Seine innovative thematische, theoretische, analytische und methodische Vielfalt ist auf eine umfassende gemeinsame Forschungsagenda ausgerichtet: Die Erforschung von Öffentlichkeit als dynamischen, durch Medien vermittelten Kommunikationsraum in all seinen Dimensionen und Wechselbeziehungen – synchron wie diachron – und in internationalen Kontexten. Daraus entsteht ein forschungsstrategisches Gesamtprofil, das wissenschaftliche und gesellschaftliche Wirkungszusammenhänge verbindet, Forschung und Lehre integriert und in einem größeren epistemischen Zusammenhang verankert ist. Das CMC verfolgt dabei den normativen Anspruch, zur Stärkung demokratischer Kommunikationsverhältnisse beizutragen.
