Das CMC – Eine starke Kooperation für exzellente Forschung und Lehre

Das Institute for Comparative Media and Communication Studies (CMC) ist ein gemeinsames Forschungsinstitut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Universität Klagenfurt (AAU). Die 2013 gegründete Einrichtung ist aus der vormaligen Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung hervorgegangen und steht heute für innovative, international anschlussfähige Medien- und Kommunikationsforschung in Österreich.

Gemeinsam stärker: Internationale Spitzenforschung

Im Zentrum der Kooperation steht die enge Zusammenarbeit und personelle Verschränkung zwischen dem CMC und dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft (MK) an der Universität Klagenfurt. Diese strukturierte Partnerschaft ermöglicht nicht nur einen intensiven fachlichen Austausch, sondern auch die gemeinsame Durchführung von Drittmittelprojekten und Forschung auf internationalem Spitzenniveau.

„Die Kooperation trägt zur Schärfung des Profils der ÖAW und der Universität Klagenfurt gleichermaßen bei – sie öffnet Chancen für Forschung, Lehre und public outreach – und fördert damit die Wissenschaft in jeder Hinsicht.“
(Matthias Karmasin)

Als anerkannter Partner in internationalen Forschungskonsortien trägt das CMC dazu bei, Österreichs Rolle in der vergleichenden Kommunikationsforschung aktiv mitzugestalten.

Gelebte Partnerschaft: Forschung und Lehre

  • Für die Studienprogramme im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Klagenfurt stellt das CMC derzeit 11 Semesterwochenstunden Lehre zur Verfügung – ein signifikanter Beitrag zur Qualität und Vielfalt des Lehrangebots, zum Ideal der forschungsorientierten Lehre.

„Die zusätzliche Lehre erweitert nicht nur das Studienangebot am
MK, sondern ermöglicht es auch den Mitarbeiter*innen am CMC,
wertvolle Lehrerfahrung zu sammeln, und sich so weiter zu qualifizieren.“
(Tobias Eberwein)

  • Mitarbeiter*innen, die am CMC oder am MK tätig sind, verfügen über Arbeitsplätze an beiden Standorten – eine gelebte wissenschaftliche Partnerschaft, die Austausch und Vernetzung im Alltag fördert. Das erleichtert die Planung und Einwerbung gemeinsamer Forschungsprojekte.

„Meine Doktorarbeit an der Universität Klagenfurt baut auf meiner Arbeit im Horizon-Europe-Projekt am CMC ‚Fostering Capacity Building for Civic Resilience and Participation: Dialogic Communication Ethics and Accountability‘ auf. Die Kooperation ermöglicht es mir, mein Dissertationsprojekt zu verfolgen, Qualifikationen für eine akademische Laufbahn zu erwerben und wertvolle Lehrerfahrung zu sammeln.“
(Marie Rathmann)

  • Die Kooperation erleichtert die gemeinschaftliche Betreuung von Promotionsprojekten, eröffnet Perspektiven zur weiteren Qualifikation im Doktorat und der Post-Doc-Phase und ermöglicht die Etablierung innovativer Stellenprofile - etwa die Kombination von Professur und Research Group Leader - Position für Science Communication and Science Journalism, die im August 2024 mit Andreas Scheu besetzt wurde.

„Das einzigartige Stellenprofil meiner Professur ist nur durch die Kooperation zwischen ÖAW und AAU möglich. Das ermöglich zugleich die Fokussierung und Entwicklung innovativer Forschungsprojekte und die Verankerung des Feldes Wissenschaftskommunikation in der universitären Lehre in Österreich.“
(Andreas Scheu)