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Die Natur und ihre Geheimnisse.

Die Naturwissenschaft beschäftigt sich mit der Erforschung der Natur. Es gibt viele Teilgebiete, wie zum Beispiel Chemie, Physik oder Biologie. Beim Beobachten und Messen erhält man wichtige Daten und Informationen. Diese werden von anderen Forscherinnen und Forschern in der Technik oder der Medizin genutzt. Auf diese Weise steht die Forschung niemals still und es gibt immer neue Erfindungen. Noch mehr spannende Dinge erfährst du gleich hier!

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Können Natur-
gesetze spannend sein? Check‘s mit Martin!

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Mit dem Comic in die Welt der Physik: Hellenberg

Die Geschichte von Hellenberg spielt vor rund 200 Jahren. Damals hat die Naturwissenschaft so richtig Fahrt aufgenommen. Hellenberg arbeitet bei Professor Erxleben in einem Physiklabor. Aber leider sind die beiden etwas tollpatschig. Deshalb gelingen ihre Versuche nicht immer so, wie sie sich das vorstellen. Kann man auch etwas lernen, wenn etwas misslingt? Schau selbst und komm herein in die spannende Welt der Experimente!

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Und wer steckt hinter dem Comic?

Comiczeichner brauchen viel Fantasie und Humor. Was Oliver besonders lustig findet und was er sonst noch gerne macht, erfährst du hier!

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Experiment: Ein kleiner Schubs zeigt Wirkung!

Kann eine Dose auch bergauf rollen? Nein, das geht doch nicht! Oder doch? Hier kommt ein kleiner Trick, mit dem es funktioniert.

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Du brauchst:

1 Brett
1 dickeres Buch
1 leere Konservendose
2 dicke Schrauben
1 Klebeband

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Lege das Brett so auf das Buch, dass eine schiefe Ebene entsteht. Man soll das Buch darunter nicht mehr sehen.
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Klebe die beiden Schrauben dicht aneinander in der Konservendose fest.
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Jetzt lege die Dose oben auf das Brett und schau, was passiert. Rollt sie? Rutscht sie?

Je nachdem, wie du die Dose hinlegst, rollt sie nach oben oder nach unten.

Warum ist das so?

Gegenstände bewegen sich nicht einfach so. Sie brauchen einen Schubs oder, man in der Physik sagt, eine äußere Kraft, die auf sie einwirkt. Auf einer schiefen Ebene rollen oder rutschen Gegenstände aber nur bergab. Dann wirkt die Schwerkraft auf sie. Damit sie bergauf rollen, brauchen sie wieder einen Schubs. Unsere Dose kann aber ohne Schubs bergauf rollen, weil wir die beiden schweren Schrauben hinein geklebt haben. Das zusätzliche Gewicht zieht die Dose nach unten oder nach oben.
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Wer fragt, weiß mehr!

Unter einem Physiker kann man sich ja ein bisschen etwas vorstellen. Aber was macht ein Teilchenphysiker? Und wie findet man überhaupt kleine Teilchen? Akademics hat mit Marko über seine spannende Arbeit geplaudert.

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Name

DI Dr. Marko Dragicevic, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsbereich

Teilchenphysik
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Wolltest du schon als Kind Wissenschaftler werden?

Ich war immer neugierig, wie Dinge funktionieren und habe sie deshalb gerne zerlegt. Später wollte ich unbedingt wissen, wie die Welt im ganz Großen und im ganz Kleinen aussieht.

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Du bist Teilchenphysiker. Was macht man da genau und wo arbeitest du?

Ich arbeite am Institut für Hochenergiephysik in Wien und am Europäischen Zentrum für Teilchenphysik (CERN) in Genf. Dort baue ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt an riesigen Teilchendetektoren. Das sind spezielle Geräte. Mit diesen kann man die kleinsten Teilchen der Welt erkennen und vermessen.

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Was gefällt dir an deiner Arbeit besonders gut?

Mich begeistern die vielen unterschiedlichen Herausforderungen. Jeden Tag kann ich gemeinsam mit anderen begeisterten Physikerinnen und Physikern aus der ganzen Welt neue Aufgaben lösen. Das finde ich großartig!

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Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Ich verbringe viel Zeit vor dem Computer, um mich über die neuesten Ergebnisse zu informieren.  Ich schreibe über meine eigenen Studien und tausche mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt darüber aus. In einem sogenannten Reinraumlabor basteln wir an unseren Detektoren und erwecken sie mit allerhand elektronischen Geräten zum Leben. Wichtig sind aber auch die Diskussionen mit unseren Studentinnen und Studenten.

Wordrap

Du möchtest noch mehr über Marko erfahren? Klick auf die Fragen, um die Antworten zu lesen!

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Wenn ich nicht Wissenschaftler geworden wäre …

… dann wäre ich in einer Musikband, die Metal spielt.

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Als ich 7 Jahre alt war, habe ich...

… am liebsten Autos aus Lego-Technik gebaut – und wieder zerlegt.

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In meiner Freizeit mache ich...

… meist, was meine Familie von mir will. Und dazwischen höre ich gerne Musik, lese Science Fiction-Bücher und schwimme ein paar Längen.

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Wenn ich mir was wünschen könnte, dann...

… würde ich einen Neutronenstern besuchen.