Seminar_2026-10_ Kognitionsbiologie, KLF
Zeitraum: 14.-18. September 2026
Dauer: 5 Tage (Anreise Montagnachmittag, Abreise Freitagnachmittag)
Ort und Unterkunft: Grünau im Almtal, Konrad Lorenz-Forschungsstation, JUFA Hotel Almtal
Sprache: Deutsch
Zahl der Teilnehmer:innen: 20-25
Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. Christoph Bock, CeMM, ÖAW, Univ.-Prof. Leonida Fusani, Veterinärmedizinische Universität Wien, Assoz.-Prof. Dr. Alice Auersperg, Veterinärmedizinische Universität Wien
Weitere Mitwirkende: Eva Theiler, Österreichische Studienstiftung (Seminarbetreuung)
Abstract:
Wie entsteht Verhalten und wie beeinflusst es die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten im Laufe der Evolution? Dieses Seminar führt Studierende auf drei komplementäre Ebenen durch die Kognitionsforschung: die molekulare und systemische Basis von Verhalten, die neuroendokrinen und sensorischen Mechanismen, die es steuern, und die evolutionären und ökologischen Rahmenbedingungen, unter denen komplexe Kognition entsteht.
Im Zentrum stehen Vögel als Modellsysteme, da sie ein breites Spektrum an Wahrnehmungs-, Lern- und Problemlösefähigkeiten zeigen. Die Teilnehmer:innen lernen, wie moderne Genom- und Systembiologie (Christoph Bock), vergleichende Kognitionsforschung (Alice Auersperg) und Verhaltens- sowie Neuroendokrinologie aus evolutionärer Perspektive (Leo Fusani; angefragt: Sonja Kleindorfer, Leiterin KLF) zusammenwirken, um das Verständnis tierischer Intelligenz zu vertiefen.
Ein Bestandteil des Seminars ist der Austausch mit der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle (KLF), die den Rahmen bietet, um unterschiedliche Herangehensweisen an die Erforschung tierischer Kognition zu diskutieren. Weitere Programmpunkte werden noch bekanntgegeben.
Freizeitprogramm: Ein gemeinsamer Besuch im Cumberland Wildpark ist geplant; zudem besteht die Möglichkeit, die dortige historische Graugans-Gruppe kennenzulernen.
Programm: wird noch bekanntgegeben