„Von einer Zufälligkeit in die nächste“
Heinz Faßmann schilderte kurz und unterhaltsam seinen Werdegang, von dem Umzug in der Kindheit von Düsseldorf nach Wien, von seiner ersten Anstellung - die er als 25-Jähriger an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften absolvierte - bis hin zu seiner Amtszeit als Bildungsminister und seiner aktiven Tätigkeit als Präsident der ÖAW.
Die Fragen der Geförderten bezogen sich auf Themen wie Bildung, Politik und Wissenschaft. Etwa was Heinz Faßmann gerne noch im Bildungssystem verändern würde, wie man mit Meinungsverschiedenheiten umgeht, wie der Alltag eines Bildungsministers aussieht und was sein persönlicher Rat an Studierende und Geförderte in der Studienstiftung sei.
Er erzählte von der Flexibilität, die man in jeder politischen Funktion aufweisen muss, von seinem Wunsch, Schuldirektor:innen würden sich mehr als CEO eines Betriebes sehen und dass man stets offen bleiben soll für die Möglichkeiten, die das Leben so bringt. Auch ein paar Worte und seine Einschätzung zur aktuellen politischen Situation teilte er mit uns. Als Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften führt er einen Kurs der Expansion, Empathie, europäischer und egalitärer Ausrichtung. So freut er sich besonders, 2027 ein neues Zentrum für Wissenschaftsbegegnung in der Aula der Wissenschaften zu eröffnen.
Die akademische Karriere, so sagt er am Ende, würde er jedes Mal aufs Neue anstreben. Einzig, dass er als Student nicht ins Ausland ging, bereue er und gibt uns so eine klare Empfehlung mit auf den Weg.



