Do, 07. Juli 2022 | Kategorie Blog

Im Gespräch: Die 1. Soirée und wie alles begann

Es war eine ganz besondere Premiere: Am 10. Juni 2022 fand die erste selbst organisierte Soirée statt. Von Musik über Tanz, Literatur und Malerei zeigten Geförderte ihre beeindruckende künstlerische Seite. Soirée-Mitorganisator, Lyriker und Wirtschaftsrecht-Student Michael Weilch im Interview über Idee und Umsetzung des Abends.

Seit wann bist du Teil der Österreichischen Studienstiftung und was hast du von ihrem Angebot schon nützen können?

Ich bin schon seit fast drei Jahren, also seit dem ersten „Gründungsjahrgang“ dieses Programms mit dabei. Mitgemacht habe ich bei fast allem, was angeboten wurde: Von Seminaren über Studienstiftungsgesprächen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie EU-Kommissar Johannes Hahn bis hin zu spannenden Vorträgen, Stammtischen und Diskussionsforen.

Wie kam es zur Idee der 1. Soirée der Österreichischen Studienstiftung?

Entstanden ist sie vor fast einem Jahr während eines Seminars. Zuerst sind wir auf einige gemeinsame kulturelle Interessen gestoßen, gerade im Bereich der Literatur und der Kunst. Zudem fanden wir es schade, dass es wegen der Covid-Pandemie noch kein einziges Treffen aller Geförderten in Präsenz gab. Denn um die Stiftung wirklich kennen zu lernen, muss man natürlich auch die Menschen dahinter kennen lernen. Und so kam die Idee auf, diese beiden Aspekte in einer Soirée zu verbinden. Mir ist diese Veranstaltung daher von Beginn an sehr am Herzen gelegen und es freut mich, dass wir so viele Menschen dafür begeistern konnten.

Was war das Ziel dieser Soirée?

Bei dieser kulturellen Abendveranstaltung wollten wir alle Geförderten untereinander und miteinander bekannt machen, um den persönlichen Austausch zu fördern. Zudem war es uns ein Anliegen, alle Geförderten auch direkt in Kontakt mit Mitgliedern und Mitarbeitenden der verschiedenen Institute der ÖAW zu bringen, damit ein Bezug zu Wissenschaft und Forschung entsteht. Wir sind überzeugt davon, dass immer Spannendes und Neues entsteht, wenn viele interessierte Menschen zusammentreffen. Eine Soirée bietet als offene Veranstaltung den dafür perfekten Rahmen. Man kann beliebig zwischen den Programmpunkten wechseln und es gibt genügend Zeit für persönliche Gespräche!

Worauf habt ihr bei der Programmgestaltung besonderen Wert gelegt?

Für uns war die Vielfalt wichtig. Wir Geförderte sind ja sehr unterschiedlich, das Programm sollte daher die große Bandbreite unserer Interessen widerspiegeln. Wir haben darauf geachtet, Musik, Kunst, Literatur, Tanz und gesellschaftspolitischen Themen genügend Platz einzuräumen. Außerdem wollten wir Beiträge von Personen aus möglichst allen Jahrgängen und allen Bundesländern zeigen. Dass am Ende dann trotzdem ein in sich stimmiges Programm entsteht, war natürlich eine Herausforderung.

Welcher Programmpunkt hat dir persönlich am meisten Spaß gemacht?

Ich fand die Veranstaltung insgesamt sehr bereichernd, so viele Leute haben da wirklich Tolles geleistet. Besonderen Spaß hatte ich beim Formationstanz zum Abschluss des Abends – denn ich tanze selbst sehr gerne. Außerdem war es die erste Tanz-Performance in den Hallen der Akademie überhaupt.