Das Institut für Schallforschung (ISF) hat sein multidisziplinäres Projekt „Rahmen und Lineare Operatoren für akustische Modellierung und Parameter Schätzung (FLAME)“ erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde vom prestigeträchtigen START Programm des FWF finanziert. Nach achtjähriger Laufzeit wurde das Projekt 2020 abgeschlossen. Kürzlich erschienen die sehr positiv ausgefallenen Gutachten für den Schlussbericht des gesamten Projekts.

Das Ziel des Projekts war die abstrakte Rahmen-Methode als theoretisches Fundament für akustische Modellierung insbesondere für die Psychoakustik, Phonetik als auch für die rechnergestützte Akustik und die Tontechnik zu etablieren. Das Projekt FLAME erfüllte dieses Ziel und steuerte bedeutende Resultate für die angewandte Wissenschaft als auch für die theoretische Mathematik bei.
Das mathematische Konzept für Rahmen beschreibt einen theoretischen Hintergrund für die Signalverarbeitung. Rahmen sind Verallgemeinerungen für ein Koordinatensystem welche mehr Freiraum für die Analyse und Anpassung von Informationen als andere Methoden erlauben.
Die Gutachten zum Schlussbericht fielen sehr positiv aus. Es wurde kommentiert, dass „dieses Projekt interdisziplinär ist“, dass „viele Teilnehmer/innen durch das Projekt weltweite Anerkennung erlangten“. Dass „der wissenschaftliche Erfolg sehr stark ist. Das Projekt brachte 98 Publikationen hervor, viele davon wurden in renommierten Fachzeitschriften publiziert … Publikationen in den Fachzeitschriften für Physik und Ingenieurwissenschaft zeigt die Bedeutung für verwandte Disziplinen auf.“