Die 28-jährige studierte Molekularbiologie in Wien und Zürich bevor sie ans IMBA kam. Im April dieses Jahres schloss sie ihre Dissertation ab, in der sie die Eigenschaften des endosomalen Sortier-Komplexes untersuchte, der für die Transportmaschinerie (ESCRT) und seine Rolle in der zytokinetischen Absorption erforderlich ist. Neben der Entschlüsselung der Geheimnisse der Zellteilungsmaschinerie ist Beata auch eine leidenschaftliche Wissenschafts-künstlerin und versucht, Forschungsergebnisse auf ihre eigene kreative Weise zu veranschaulichen. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden nicht nur für Tagungsplakate ausgewählt, sondern auch für die nächste Titelseite der EMBO-Zeitschrift.
Der „Kirsten Peter Rabitsch Award“ wird jedes Jahr während des IMP-IMBA Recess für die exzellenteste Doktorarbeit an einem der beiden Institute verliehen. Die Auszeichnung wurde nach Kirsten Peter Rabitsch, einem ehemaligen Doktoranden im Kim Nasmyth Lab am IMP, benannt, Er war ein vielversprechender Wissenschaftler und hatte gerade seine Promotion abgeschlossen, als er 2006 tragisch in Bolivien starb. Stefan Ameres, der dieses Jahr den Preis verlieh, wies darauf hin, dass Kirsten mit seinem Ehrgeiz und seiner Motivation sicherlich ein Vorbild für junge Forscher_innen darstellt. Der Preis ist mit € 2.000,- dotiert und wird gemeinsam vom IMP und den Eltern von Kirsten, Hermann Rabitsch und Joana Krizanits gefördert.
