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Der Orient der Habsburgermonarchie

AKTEUR:INNEN, VERFLECHTUNGEN, INTERAKTIONEN | Konferenz

Mittwoch 28.01.2026 , Dauer: 3 Tage
Hubert Sattler (1817–1904), Sultan-Ahmed-Platz und Blaue Moschee in Istanbul (Osmanisches Reich), 1843, Öl auf Leinwand © Salzburg Museum

Die Habsburgermonarchie war in vielfältiger Weise mit dem „Orient“ verflochten – einem Konstrukt, das verschiedene Länder und Kulturen umfasste. So waren etwa die Beziehungen der Monarchie mit dem benachbarten Osmanischen Reich über Jahrhunderte von Konflikt, Koexistenz und vielfältigem Austausch geprägt. Zugleich entdeckten zentraleuropäische Akteur:innen schon lange vor der habsburgischen Okkupation der osmanischen Provinzen Bosnien und Herzegowina 1878 einen „inneren Orient“, den sie innerhalb der Monarchie, etwa im Banat, in der Bukowina oder in Galizien verorteten.

Unsere Tagung Der Orient der Habsburgermonarchie erweist sich als Impulsgeberin für die Forschung, indem sie das Augenmerk weniger auf Repräsentationen der orientalischen Welt lenkt, als vielmehr die konkreten politisch-administrativen, diplomatischen, militärischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Interaktionen mit dem „Orient“ in den Mittelpunkt rückt. 

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Informationen

 

Programm


Datum

28. bis 30. Jänner 2026

Veranstaltungsort
ÖAW Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien