Das IFI befasst sich mit kulturellen Prozessen in historischer Zeit in einem geographische Raum, der die heute offiziell persischsprachigen Länder Iran, Afghanistan und Tadschikistan und die historisch durch den Einfluss der persischen Sprache und Kultur („Persophonie“ / “Persianate Societies/Cultures“) geprägten Nachbarregionen (Zentralasien, Kaukasus, Anatolien, Südasien und fallweise darüber hinaus) umfasst und auch iranische Diasporagemeinschaften einschließt.

Zu den zentralen Forschungsbereichen des IFI zählen die Kultur- und Sozialgeschichte Irans und des iranisch geprägten Raums in der Neuzeit und Moderne, insbesondere 16. bis 20. Jahrhundert; die Großregion Ostiran/Afghanistan/Zentralasien von der Antike bis in die Gegenwart; Iranische Onomastik; Indo-iranische Dichtersprache; Manuskript-, Archiv- und Wissenskulturen; Landscapes/Citiscapes, Konnektivität und lokal-transregionale Prozesse; Beziehungen zwischen dem iranischen Raum und Europa seit dem Mittelalter. Als neue Schwerpunkte sind die Erforschung jüdischer Geschichte Irans und des iranisch geprägten Raums sowie historisch-ethnographische Forschungen zur Kaukasusregion in Neuzeit und Gegenwart hinzugekommen.

Projekt- und teilweise arbeitsgruppenübergreifende Forschungsfelder verfolgen theoretische und methodologische Fragestellungen zu Manuskript- und Dokumentationskulturen Manuskriptkulturensowie an den Schnittstellen zwischen materieller Kultur und schriftlicher Überlieferung Material Histories, zwischen historischer und literaturgeschichtlicher Forschung und zwischen historischer und anthropologischer Forschung.

Die Forschung des IFI findet in den folgenden Arbeitsgruppen statt: